Walter Ruck
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Bürokratie und Dirigismus sind schädlich für die Wirtschaft

EU nimmt Bürokratie-Abbau in Angriff – Ruck: Weg konsequent weiter gehen, in Europa und in Österreich

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Aktualisiert am 26.02.2025

„Bürokratie und Dirigismus sind schädlich für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb begrüße ich es sehr, dass die EU-Kommission nun erste Schritte zu einem Abbau bürokratischer Hürden setzt. Diesen Weg sollten wir innerhalb Europas, aber auch in Österreich konsequent weitergehen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Staatliche Aufgaben, wie die Überprüfung der Einhaltung von Menschenrechten oder Umweltstandards in der gesamten Lieferkette, an Unternehmen zu delegieren, ist grundsätzlich falsch.

„Was die Wirtschaft neben guter Stimmung jetzt wie einen Bissen Brot braucht, ist Berechenbarkeit. Wir müssen wissen, in welchem Rahmen wir arbeiten können. Und in diesem Rahmen müssen sich Unternehmen möglichst frei bewegen können. Staatliche Aufgaben, wie die Überprüfung der Einhaltung von Menschenrechten oder Umweltstandards in der gesamten Lieferkette, an Unternehmen zu delegieren, ist grundsätzlich falsch. Es schränkt diesen Rahmen empfindlich ein und bedeutet vor allem für kleinere Betriebe eine kaum bewältigbare Belastung“, sagt Ruck.

Starker Markt

Der EU-Raum ist für die Wiener Wirtschaft der wichtigste Markt. 70 Prozent der Wiener Exporte gehen an EU-Länder. Das sind rund 22 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Unter den zehn wichtigsten Exportländern der Wiener Wirtschaft sind acht EU-Länder. „Daher würden die Wiener Unternehmen von einem Bürokratieabbau in der gesamten EU auch wesentlich profitieren“, sagt Ruck.