
Konjunkturradar 3/2025: Geopolitische Risiken trüben Ausblick
Konjunkturelle Trends anhand von Indikatoren
Lesedauer: 1 Minute
Regelmäßiges Update: Wie steht es um die österreichische Wirtschaft? Anhand von Indikatoren stellen wir die Entwicklung dar.
Konjunkturradar 3/2025: Geopolitische Risiken trüben Ausblick
Selten zuvor in der Nachkriegszeit war die weltpolitische Lage so turbulent wie derzeit. Die ersten Wochen von Donald Trumps Präsidentschaft haben Zweifel am Fortbestand des transatlantischen Bündnisses aufkommen lassen. Das angekündigte Ende der US-Unterstützung für die Ukraine hat Pläne für eine signifikante militärische Aufrüstung Europas in Gang gesetzt. Noch gibt es keine verlässlichen Prognosen zu den Auswirkungen auf Österreichs Wirtschaft, die sich in der längsten Rezession der Nachkriegszeit befindet.
BIP und Hauptkomponenten, Österreich
Index Q1 2023 = 100, real

Weitere Schwerpunkte des Konjunkturradars
- Österreich mit schwächster BIP-Entwicklung in der EU
- Längste Rezession der Nachkriegszeit
- Rückgänge in Industrie, Bau sowie Tourismusbranchen
- Produktionsrückgang so stark wie im Covid-Jahr 2020
- Leichte weltweite Expansion, Eurozone schwächelt
Fazit
Die verteidigungspolitische Ertüchtigung ist mittlerweile zur politischen Priorität Europas geworden. Einerseits belastet dies die öffentlichen Haushalte, andererseits könnten sich dadurch für die europäische Verteidigungsindustrie und deren vor- und nachgelagerte Branchen Wachstumsimpulse ergeben – eine Entwicklung, die der europäischen Industrie insgesamt zugutekommen dürfte.
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