Anton Kovsca, Sprecher des Kärntner Lebensmittelhandels
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Nahversorgerbonus 2025: Wichtige Unterstützung für regionale Lebensmittelhändler gesichert

Kleine Lebensmittelgeschäfte in ländlichen Regionen sind für die Nahversorgung und die regionale Wirtschaft unverzichtbar. Doch viele kämpfen ums Überleben. Umso wichtiger ist die Fortführung des Nahversorgerbonus, der auch 2025 wieder finanzielle Unterstützung bietet. Anton Kovsca, Sprecher des Kärntner Lebensmittelhandels, verspricht rasche und unbürokratische Auszahlung der Gelder an die WK-Mitgliedsbetriebe. Antragstellung ab sofort möglich.

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Aktualisiert am 11.03.2025

Wer in seinem Heimatdorf noch beim Nahversorger um die Ecke frisches Brot, Milch oder die Lieblingssüßigkeit kaufen kann, weiß diesen Service zu schätzen. Doch die Zahl der Greißler, besonders in ländlichen Gegenden, ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Viele Betriebe, die oft seit Generationen in Familienbesitz waren, mussten aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen ihre Türen schließen. Umso wichtiger ist es, dass der Nahversorgerbonus, eine wichtige Fördermaßnahme, die 2020 ins Leben gerufen wurde, nun weitergeführt wird, um die verbliebenen Nahversorger zu unterstützen.

Regionale Wertschöpfung

„Es freut mich, dass wir auch 2025 diese wichtige Förderaktion fortsetzen können. Unsere Nahversorger spielen eine zentrale Rolle für die Lebensqualität in den ländlichen Gemeinden und sind für die regionale Wertschöpfung und den Erhalt der Kaufkraft unerlässlich“, betont Anton Kovsca, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten. „Besonders in Zeiten zunehmenden wirtschaftlichen Drucks auf die kleinen Lebensmittelgeschäfte sind solche Fördermaßnahmen wichtig, um die Betriebe zu entlasten und ihre Existenz zu sichern“, fügt er hinzu. Auch Martin Vallant, Innungsmeister des Lebensmittelgewerbe, unterstreicht die Bedeutung der Förderung für die handwerklichen Lebensmittelbetriebe, KommR Raimund Plautz, Berufsgruppensprecher der Fleischer, sieht darin eine wichtige Maßnahme, um die handwerklichen Fleischerbetriebe weiterhin am Markt zu halten. Für Mathias Trattler, Berufsgruppensprecher der Müller, ist die Fortführung ein wichtiges Zeichen um die Zusammenarbeit zwischen regionalen Produzenten und Nahversorgern zu stärken. 

Nahversorgerbonus

Seit der Einführung im Jahr 2020 wurde die Förderung bereits 428 Mal ausbezahlt, insgesamt über 1,2 Millionen Euro. Für 2025 stehen 400.000 Euro bereit. Der Nahversorgerbonus umfasst 6.000 Euro Unterstützung pro Betrieb, davon 4.000 Euro als Entlastungsbonus, der für die Deckung von Fixkosten, Personalkosten oder kleinere Investitionen im Betrieb verwendet werden kann. Zusätzlich können die Nahversorger einen Regionalitätsbonus von bis zu 2.000 Euro erhalten, um regionale Produkte zu bewerben und den regionalen Handel zu fördern. Voraussetzung ist, dass Lebensmittelhändler eine bestimmte Anzahl an regionalen Produkten in ihr Sortiment aufnehmen. 

„Wir setzen auf rasche und unbürokratische Hilfe, damit die heimischen Kaufleute ihre Geschäfte weiterführen können“, erklärt Kovsca. Die Wirtschaftskammer Kärnten übernimmt auch in diesem Jahr die Abwicklung, eine Antragsstellung ist ab sofort möglich. Kovsca: „Wir werden auch diesmal sicherstellen, dass jeder Antrag schnell und effizient abgewickelt wird, damit das Geld rasch bei den Betrieben ankommt.“ Die Antragstellung ist ab sofort möglich und kann über das Genussland Kärnten durchgeführt werden.

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