Wirtschaftskammer Wien übergibt hochmodernes Atom-Analysegerät an Berufsschule
Um die Ausbildung von Lehrlingen tatkräftig zu unterstützen, übergaben Vertreter der Wirtschaftskammer Wien ein nicht alltägliches Gerät der Berufsschule für Chemie im Wert von 21.000 Euro.
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Richard Kwizda (Stv. Obmann der Sparte Industrie in der WK Wien), Sylvia Hofinger (GF Fachverband chem. Industrie) und Wolfgang Lederhaas (Innungsmeister chem. Gewerbe vor dem Flammen-Atomabsorptionsspektrometer.
Für die meisten Menschen ist es ein Zungenbrecher: Die Flammen-Atomabsorptionsspektroskopie. Dahinter verbirgt sich ein Verfahren zur Analyse zahlreicher Elemente, das in chemischen Berufen eingesetzt wird. Jetzt übergaben die Sparte Industrie, der Fachverband der chemischen Industrie und die Landesinnung des chemischen Gewerbes in der Wirtschaftskammer Wien ein entsprechendes Analysegerät der Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe. Der Anschaffungswert dieses fabrikneuen Atomabsorptionsspektrometers beträgt 21.000 Euro.
„Das Gerät hilft dabei, Schüler besser auszubilden und sie besser auf ihr Berufsleben vorzubereiten“, sagt Richard Kwizda, Obmann-Stellvertreter der Sparte Industrie in der WK Wien. „Das ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, denn die Lehrlinge von heute sind unsere Fachkräfte von morgen. Ihr Wissen und ihr Können sind das Rückgrat für Innovationen und unternehmerischen Erfolg.“
Lederhaas: Betriebe profitieren ungemein
„Mit dieser Sachspende möchten wir der Berufsschule auch unsere Wertschätzung für die jahrzehntelange hervorragende Zusammenarbeit ausdrücken“, erklärt Wolfgang Lederhaas, Innungsmeister des chemischen Gewerbes. „Unsere Betriebe profitieren ungemein von der erstklassigen Arbeit der Berufsschule.“
Steigende Lehrlingszahlen
Eine Industrielehre erfreut sich bei Jugendlichen immer größerer Beliebtheit: Anfang Jänner gab es 1.181 Industrielehrlinge in Wien, was 7,6 % mehr als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr sind. Im Vergleich zum Tiefststand von 2017 gibt es heuer sogar 31,5 % mehr Lehrlinge.