Busverkehr
© WK Wien I Jörg Michner

Ansturm der Touristenbusse: WKW hält Verkehr im 1. Bezirk flüssig

Die Wirtschaftskammer Wien sensibilisiert Reisebuslenker mit gezielten Aktionen, damit sie Buszonen im 1. Bezirk nicht unnötig blockieren und in zweiter Spur stehen.

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Aktualisiert am 03.05.2024

„Wir alle freuen uns über die Millionen Touristen, die jedes Jahr unsere schöne Stadt besuchen“, sagt Ludwig Richard, Obmann der Fachgruppe Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen in der Wirtschaftskammer Wien. „Gleichzeitig muss aber gewährleistet sein, dass der flüssige Verkehr in der Innenstadt aufrechterhalten wird.“

Durch die blockierten Buszonen müssen dann andere Busse zum Ein- und Aussteigen in zweiter Spur halten, was wiederum den Fließverkehr behindert und für Staus sorgt

Auf Betreiben der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt Wien wurden daher eigene Ein- und Ausstiegszonen für Reisebusse am Schwedenplatz und in der Operngasse errichtet. Dort können Reisegruppen sicher abgesetzt und auch wieder abgeholt werden. 

So effizient wie möglich abwickeln

„Um die große Zahl an Bussen so effizient wie möglich abwickeln zu können, ist es notwendig, dass der Aufenthalt in diesen Buszonen so kurz wie möglich ist“, erklärt Richard. Doch leider kommt es immer wieder vor, dass Buslenker gute 20 Minuten in den Buszonen parken und auf die Rückkehr ihrer Reisegruppe warten. Durch die blockierten Buszonen müssen dann andere Busse zum Ein- und Aussteigen in zweiter Spur halten, was wiederum den Fließverkehr behindert und für Staus sorgt.

Appell an Fremdenführer und Buslenker

Daher verteilten in der Vorwoche Fachgruppenobmann Ludwig Richard und Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Wien mit Unterstützung der Wiener Polizei in den Buszonen am Schwedenplatz und in der Operngasse Infobroschüren an Buslenker und Fremdenführer, um sie auf die Problematik aufmerksam zu machen. „Wir bitten Fremdenführer, die Abholzeiten mit ihren Buslenkern so zu koordinieren, dass die Busse nicht auf die Reisegruppe warten müssen,“ sagt Richard. „So vermeiden wir Staus und halten die Straßen für die Wiener frei.“