Wirtschaftsdelegierte aus Afrika, Nahost, Russland, Ukraine, Kasachstan, Türkei, Iran zu Gast in der WKS
Mittwoch, 6. Juli 2022
Lesedauer: 5 Minuten
Beratungsschwerpunkte
Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag 85 Staaten - Chancen und Risiken der Märkte Afrika, Nahost, Russland, Ukraine, Kasachstan, Türkei, Iran |
Exportkontrolle EU-Sanktionen gegen Russland, Belarus, Ukraine |
Oesterreichische Kontrollbank - OeKB Absichern und finanzieren von Exporten |
Exportförderung Marktpotenziale mit go-international erschließen |
Innovation Salzburg GmbH Wirtschafts- und Innovationsförderungen, gewerbliche Schutzrechte |
Workshop | IRAN - Recruiting von Fachkräften Finden wir die besten Talente für Ihr Unternehmen |
Anmeldung & Terminvereinbarung
Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag „Salzburgs Exportpartner zu Gast in der WKS“
Am 6. Juli 2022 bieten wir Ihnen von 9.20 bis 12.20 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg eine ideale Möglichkeit, bilaterale Einzelgespräche mit 16 Wirtschaftsdelegierten zu führen, die 85 Staaten betreuen. Hierbei können Sie sich einen Überblick über Marktchancen verschaffen und sich über die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie über Produkt- und Branchenentwicklungen der Märkte informieren.
Exportpotenziale für Salzburgs Unternehmen
Das Jahr 2022 hat in Österreich mit starkem Wachstum begonnen, jetzt dämpfen jedoch viele verschiedene Wachstumshemmer einen wirtschaftlichen Aufschwung. Diversifizierung und Nachhaltigkeit der Lieferketten, COVID-19, Handelskonflikte, Digitalisierung, Klimawandel, globaler Wettbewerb und der Ukraine-Konflikt sind nur einige Fragen, mit denen die Salzburger Wirtschaft konfrontiert ist.
Auch für den internationalen Warenhandel hat der Ukraine-Konflikt massive Folgen. Stabile Lieferketten haben sich in jüngster Vergangenheit als kritischer Faktor für den Unternehmenserfolg erwiesen. Neben vielen Herausforderungen ist die Frage der Absicherung bzw. Gestaltung neuer Liefer- und Wertschöpfungsketten ein bedeutendes Zahnrad für das Funktionieren der Wirtschaft.
Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag: 85 Staaten - Chancen und Risiken
Die Wirtschaftsdelegierten der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA präsentieren Ihnen Möglichkeiten, Ihre Präsenz in diesen Staaten weiter auszubauen bzw. den ersten Schritt in diese Märkte zu setzen. Gerade in dieser Umbruchzeit besteht die Chance, Märkte neu zu fokussieren.
Folgende Wirtschaftsdelegierte beraten Sie gerne persönlich:
(Bilaterale Beratungsgespräche, 20-Minuten)
- Mag. Rudolf Lukavsky
Armenien, Belarus, Russische Föderation - Mag. Clemens Machal
Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan - Mag. Gabriele Haselsberger
Ukraine - Dr. Christoph Grabmayr
Afghanistan, Iran - Mag. Georg Karabaczek
Aserbaidschan, Georgien, Türkei - Mag. Herwig Neuper
Irak, Jordanien, Libanon, Syrien - Mag. Richard Bandera
Bahrain, Oman, Pakistan, Vereinigte Arabische Emirate - Mag. Caroline Adenberger, M.I.P.P.
Katar, Kuwait - Christoph Pfeifer, MA,
Jemen, Saudi-Arabien - Mag. Georg Krenn
Libyen, Sudan, Ägypten - Mag. Franz Bachleitner
Algerien, Niger, Tunesien - Mag. Eva Maria Frei
Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Mali, Marokko, Mauretanien, Senegal - MMag. Markus Haas, MIM
Israel, Palästina - Mag. Martin Meischl
Angola, Botswana, Bouvetinsel, Eswatini, Komoren, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Namibia, Reunion, Sambia, Simbabwe, St. Helena, Ascension & Tristan da Cunha, Südafrika - Mag. Guido Stock
Benin, Gabun, Ghana, Kamerun, Kongo (Demokratische Republik), Kongo (Republik), Liberia, Nigeria, Sao Tome und Principe, Sierra Leone, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea - MMag. Edith Predorf
Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Seychellen, Somalia, Südsudan, Tansania, Uganda, Äthiopien
Exportkontrolle: EU-Sanktionen gegen Russland, Belarus, Ukraine
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine hat die EU umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland erlassen. Gleichzeitig ist die Rechtslage dynamisch und aus heutiger Sicht (Stand 22.5.2022) nicht auszuschließen, dass weitere restriktive EU-Maßnahmen folgen werden.
Als Reaktion auf die Beteiligung von Belarus am Russland-Ukraine Konflikt wurden auch umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegenüber Belarus verabschiedet, die vor allem personenbezogene wie auch güterbezogene Maßnahmen einschließlich Beförderungsverbote für zugelassene Kraftverkehrsunternehmen mitumfassen.
Trotz und wegen des Umfangs der Sanktionen und dem sofortigen Wirksamwerden der EU-Embargomaßnahmen mit Veröffentlichung im Amtsblatt der EU müssen Unternehmen auf die rechtskonforme Einhaltung der aktuell geltenden Rahmenbedingungen achten, laufende Geschäftsprozesse mit ihren russischen und belarussischen Geschäftspartnern überprüfen, um wirtschaftliche Schäden für ihr Unternehmen möglichst zu vermeiden.
In der Praxis stellt sich eine Vielzahl von Fragen wie von der Erlaubtheit der vertraglichen Verpflichtung, der Beurteilung von Rahmenverträgen im Zusammenhang mit Altvertragsklauseln oder die Formulierung von künftigen Angeboten und Verträgen bis zum Aufbau eines innerbetrieblichen Exportkontrollsystems. Folgende Expertin steht Ihnen für diese Fragen zur Verfügung:
- Dr. Claudia Dorninger, WKS-Sanktionsexpertin
Es ist zwar kein leichtes Unterfangen, die Rechtslage aufgrund der mittlerweile umfangreichen Embargomaßnahmen zu durchblicken, dennoch handelt es sich um ein Teilembargo gegenüber Russland und Weißussland und bestimmte Geschäftsbeziehungen sind weiterhin möglich.
OeKB: Absichern und finanzieren von Exporten
Die Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) unterstützt österreichische Unternehmen beim Absichern und Finanzieren ihrer Auslandsaktivitäten. Exporteure und Investoren erhalten für ihre Exportgeschäfte und Investitionen über die OeKB Exporthaftungen des Bundes und Zugang zu attraktiven Finanzierungsmitteln.
Vom Kundenberatungsteam der OeKB erfahren Sie, wie Sie Ihre konkreten Exportgeschäfte oder Investitionsprojekte im In- und Ausland absichern und finanzieren können. Folgende Experten des OeKB-Export Services stehen Ihnen zur Verfügung:
- Mag. Anton Steffko, Kundenberater KMU
- Mag.(FH) Doris Klein, Kundenberaterin Großunternehmen
Exportförderung: Marktpotenziale mit go-international erschließen
Mit dem Beschluss die Internationalisierungsoffensive (IO) „go-international“ fortzuführen, wurde bereits ein wichtiges Maßnahmenpaket für mehr Wachstum durch Internationalisierung geschnürt. Der Fördertopf ist mit 7 Millionen € gefüllt. Damit können Sie nutzbare Exportpotenziale erschließen. Lassen Sie sich zu den einzelnen Direktförderungen von go-international beraten. Folgende Experten des Bereichs Handelspolitik und Außenwirtschaft stehen Ihnen zur Verfügung:
- Mag. Verena Brunner-Umlauft, IO-Expertin
- Nadine Troppe, IO-Expertin
Ukraine/Russland/Belarus Servicepaket: Der Krieg in der Ukraine und die EU-Sanktionen gegen Russland/Belarus haben auch Folgen für österreichische Unternehmen. Zusätzliche Veranstaltungen im Branchenfokus und Branchen-Zielmarkt-Kombinationen sollen Ihnen die Suche nach Alternativmärkten erleichtern.
Für betroffene Unternehmen steht auch der Internationalisierungsscheck und Digital-Marketing Scheck bereit. Hier wurde die Kofinanzierung von 50% auf 75% erhöht und der maximale Förderbetrag pro Antrag deutlich angehoben. Betroffene Unternehmen, die an Gruppenständen teilnehmen, erhalten 1.000 € Messe-Sonderbonus.
Wirtschafts- und Innovationsförderungen, gewerbliche Schutzrechte
Innovation Salzburg bietet Ihnen Unterstützungsleistung bei Ihrem Eintritt in neue Märkte und dem Aufbau internationaler Kundenbeziehungen anhand eines direkten Zugangs zu europäischen und internationalen Netzwerken. Diese bieten Ihnen auch Zugang zu Know-how und neuen Technologien. Folgende Expertin der Innovation Salzburg GmbH stehen Ihnen zur Verfügung:
- Mag. Romana Schwab, Leitung Servicecenter Innovation
Bei der maßgeblichen Verbesserung oder der Entwicklung eines neuen Produkts, eines neuen Prozesses oder auch einer neuen Dienstleistung stehen Ihnen Experten der Innovation Salzburg GmbH durch Projekt- und Fördermittelberatung (Innovationen, Investitionen, Schutzrechte und internationaler Technologietransfer) ebenso in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Seite.
Anmeldung & Terminvereinbarung
Bitte vereinbaren Sie Ihre Gesprächstermine zu den einzelnen Schwerpunkten bei Frau Theresa Mundigler, E-Mail: sprechtag@wks.at oder unter +43 662 8888 306.
Wir unterstützen Sie beim Schritt auf internationales Parkett und loten bereits im Vorfeld Chancen und Risiken verschiedener Märkte aus. Wir stellen Informationen zu den Zielmärkten zusammen, führen Marktrecherchen durch und stellen wichtige Informationen zu Rechts- und Sicherheitsfragen zur Verfügung.