
Fisch auf den Tisch: Heringsschmaus startet
Eine außergewöhnlich lange Faschingszeit neigt sich dem Ende zu. Ab dem Aschermittwoch werden die süßen Krapfen wieder gegen leichtere Kost eingetauscht: In der burgenländischen Gastronomie wird die Fastenzeit mit dem traditionellen Heringsschmaus und anderen Fischgerichten eingeläutet – die Nachfrage ist groß.
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Der Heringsschmaus zählt wie etwa auch das Martinigansl zu den saisonalen kulinarischen Highlights in der heimischen Gastronomie und ist zugleich auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Nachdem Faschingsveranstaltungen wie Bälle oder Gschnas durch eine rückläufige Frequenz für viele Wirte an Rentabilität eingebüßt haben, füllt die folgende Fastenzeit mit Heringsschmaus und Fischgerichten wieder die Gaststuben.
„Nach einem Rückgang ist die Nachfrage wieder sehr gut, es ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar“, freut sich Matthias Mirth, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Burgenland, und betont: „Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit kommt dabei je nach Verfügbarkeit auch immer mehr regionaler Fisch auf den Tisch.“
Apropos Fasching: Dieser dauert heuer besonders lang. Eingeläutet wurde er traditionell am 11.11. - streng genommen begann er damit noch nicht, sondern wurde nur „geweckt", den eigentlichen Start markierte der 7. Jänner. „Schluss mit lustig“ ist am Faschingsdienstag, der heuer auf den 4. März fällt. Zum Vergleich: 2026 endet die närrische Zeit bereits am 17. Februar.
„Auf den Fisch gekommen“: Matthias Mirth (Obmann der Fachgruppe Gastronomie), Michala und Michal Rabina („Die Alm by Rabina“, Eisenstadt) und Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth (v. l.). // Foto WKB