NÖ Wirtschaft vom 27. März 2020 / Folge_12_13

Magazin 2 · Nr. 12/13 · 27.3.2020 Niederösterreichische Wirtscha Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Wirtscha skammer Niederösterreich. Verlags- und Herstellungsort: St. Pölten. Offenlegung: wko.at/noe/offenlegung. Redaktion: Dr. Arnold Stivanello, Mag. Birgit Sorger, Christian Buchar, Mag. Andreas Steffl, Mag. Gregor Lohfink, Astrid Hofmann, Barbara Pullirsch, Christoph Kneissl, Aileen Emsenhuber, David Pany. Alle Wirtscha skammer-Platz 1, 3100 St. Pölten, T 02742/851-0. E kommunikation@wknoe.at. Be i allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Nachdruck von Artikeln auch auszugsweise gestattet; dies gilt jedoch nicht für namentlich gezeichnete Artikel. Anzeigenrelevanz: 2. Halbjahr 2019: Druckauflage: 94.796 Stück. Druck: NP Druck Gesellscha m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten, T 02742/802. Zuschri en an Kommunikationsmanagement der Wirtscha skammer Niederösterreich, Wirtscha skammer-Platz 1, 3100 St. Pölten. Reklamationen wegen der Zustellung an das nächste Postamt. Inseratenverwaltung: Mediacontacta Ges.m.b.H., Teinfaltstraße 1, 1010 Wien, T 01/523 18 31, F 01/523 29 01/33 91, ISDN 01/523 76 46, E noewi@mediacontacta.at NLKY\JR[ UHJO KLY 9PJO[SPUPL É+Y\JRLYaL\NUPZZL¸ KLZ kZ[LYYLPJOPZJOLU <T^LS[aLPJOLUZ 57 +9<*2 <> 5Y „ Aus dem Inhalt Thema Sie fragen, wir antworten: Das sollten Sie wissen – die wichtig- sten Fragen an den Service-Tele- fonen der WKNÖ 4 - 5 Niederösterreich Unterstützungen für Unternehmen in NÖ 4 Kommentar von Landeshaupt- frau Johanna Mikl-Leitner 5 Spartenobleute im Zitat 6 Niederösterreich nah versorgt 7 Interview mit dem Virologen Ojan Assadian 8 Die häufigsten Corona-Fragen 9 Firmenporträts 10 WIFI NÖ: „Alles Online“ 11 Österreich-Seiten 12-13 Acht Tipps fürs Home-Office 15 „Es geht nur gemeinsam!“ WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und ihr designierter Nachfolger Wolfgang Ecker im NÖWI-Doppel- Interview. NÖWI: Frau Präsidentin, derzeit melden sich hunderte Mitglieder mit einer Fülle an Fragen und o verzweifelt bei der WKNÖ. Was kann man diesen Menschen ant- worten? Zwazl : Die Situation, in der wir uns befinden, konnte niemand vorhersehen. Wir können nicht wissen, wie wir da am besten drü- ber kommen. Wir können nur die Besorgnis um die wirtscha liche Zukun mit raschen Hilfsmaß- nahmen lindern. Deswegen haben wir die Kriterien bei unserem Exi- stenzsicherungsfonds geändert, damit wir schnell und unbüro- kratisch Akontozahlungen leisten können. Dann werden wir den Härtefallfonds der Bundesregie- rung abwickeln. Bei allen Fragen können sich unsere Mitglieder an die Wirtscha skammer wenden, wo hochmotivierte Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter sitzen, denen ich ein herzliches Dankeschön für den tollen Einsatz aussprechen möchte. Herr Ecker, ein Teil der Un- ternehmen hat Notbetrieb, ein Teil arbeitet mehr als zu- vor, und alle anderen haben geschlossen. Wie geht man damit um? Ecker : Indem wir versuchen, möglichst maßgeschneiderte Un- terstützung zu geben – koste es, was es wolle, wie der Bundes- kanzler gesagt hat. Ganz wichtig ist, dass es weiter Unternehmen gibt, die in Betrieb sind und die Wirtscha am Laufen halten – von kleinen Nahversorgern über große Produktionsbetriebe bis zum Bau. Der Bau gilt ja – gerade in Kri- senzeiten – nicht umsonst als eine Schlüsselbranche. Wenn der Bau nicht funktioniert, kann das die Wirtscha noch kränker machen. Da müssen wir sehr aufpassen! Frau Präsidentin, Sie betrei- ben ja selbst ein Geschä mit Bilderrahmen und schö- nen Dingen. Wie sieht Ihre persönliche Unternehmens- strategie in dieser Krise aus? Zwazl : Auch ich muss mein Ge- schä geschlossen halten, habe Saisonware für Ostern. Auf der sitze ich jetzt genauso wie auf den Rechnungen. Ich überlege mir, welcheMöglichkeiten ich habemit Hilfe eines verbesserten Internet- au ritts und Social Media meine Waren zustellen lassen zu können. UnsereWK-Expertensind jagerade dabei, hier ein Modell für alle Be- triebe auf die Beine zu stellen. Wie geht es Ihnen in Ihrem Steinmetz-Betrieb, Herr Ecker? Ecker : Ein Teil der Belegscha sitzt in Polen inQuarantäne. Sonst arbeiten wir nach wie vor, selbst- verständlich unter Einhaltung aller derzeit geltenden Bestim- mungen. Das sage ich auch allen Betrie- ben, die noch arbeiten können be- ziehungsweise dürfen: Wenn Ihr es irgendwie organisieren könnt, in der derzeitigen Situationweiter zu arbeiten, beachtet dabei immer einen Grundsatz: die Gesundheit geht immer vor! Was erwarten Sie sich beide für die Zeit nach Corona? Zwazl und Ecker : Jetzt geht es darum, Corona zu besiegen – mit Unterstützungen, aber auch mit Solidarität innerhalb der Wirtscha , das heißt unter den Betrieben. Wir appellieren an die Konsumenten, auf unsere NÖ Unternehmen, auf die regionalen Betriebe zu setzen – und ihnen damit über die schwierige Zeit zu helfen! Jemehr wir zusammenhal- ten, je konsequenter wir alle uns an die Maßnahmen halten, umso rascher werden wir unser Leben normalisieren können. Fotos: Daniela Matejschek

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