NÖ Wirtschaft vom 29. Mai 2015 / Folge_21_22 - page 11

· Niederösterreich · 11
Nr. 21/22 · 29.5.2015
Niederösterreichische Wirtscha
BEZAHLTE ANZEIGE
Gesund beraten
mit fit2work
Drehscheibe für mehr Gesundheit
am Arbeitsplatz
Egal, ob chronische Rücken-
schmerzen, langwierige Verlet-
zungen oder psychische Erschöp-
fungszustände: Aufgrund viel-
fältiger Einflussfaktoren gibt in
Österreich jede/r Dritte an, unter
gesundheitlichen Beschwerden
am Arbeitsplatz zu leiden. Lange
Krankenstände und der drohende
Verlust des Arbeitsplatzes sind
o die Folge. Das kostenlose
Beratungsangebot von fit2work
bietet Hilfe zur Selbsthilfe: Als
Drehscheibe weist fit2work den
Weg durch den Dschungel an me-
dizinischen, therapeutischen und
sozialarbeiterischen Angeboten,
stellt die richtigen Kontakte her
und vermittelt so die passende
Unterstützung für jeden einzel-
nen Fall.
Auch
Behindertenbetreuer
Manfred B. war von gesund-
heitlichen Problemen betroffen:
„Ich habe fast 15 Jahre lang in
der Betreuung von Menschen
mit schwerer Behinderung ge-
arbeitet. Das Heben ist sehr
anstrengend, aber es gehört zu
meinem Beruf einfach auch dazu.
Nachdem ich mehrere Band-
scheibenvorfälle erlitten hatte,
wusste ich: So kann es einfach
nicht weitergehen und wandte
mich deshalb an die fit2work-
Beratung“, erzählt der 48-Jährige.
fit2work unterstützt
Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer
fit2work ist eine Beratungsin-
itiative, die die österreichische
Bundesregierung ins Leben ge-
rufen hat. In über 40 Beratungs-
stellen in ganz Österreich stehen
Expertinnen und Experten zur
Verfügung. Die fit2work-Berate-
rinnen und Berater kennen das
weitreichende Gesundheitsange-
bot und zeigen passende Lösun-
gen für gesundheitliche Proble-
me auf. Zusätzlich unterstützen
sie bei der Kontaktaufnahme mit
den verantwortlichen Institutio-
nen und stehen ihren Klientinnen
und Klienten mit Rat und Tat zur
Seite. Die Beratung ist kostenlos
und natürlich auch vertraulich.
Zurück in ein gesundes
Arbeitsleben
Manfred B. konnte sich dank
fit2work beruflich neu orientie-
ren: „Meine fit2work-Beraterin
und ein Arbeitsmediziner analy-
sierten meine körperlichen Be-
lastungen und stellten fest, dass
ich meine bisherigen Tätigkeiten
nicht mehr ausüben sollte, um
langfristig körperlich gesund zu
bleiben. Deshalb entschied ich
mich, mein bisheriges Hobby,
die Physik, zum Beruf zu ma-
chen: Dank Zusammenarbeit von
fit2work mit dem AMS konnte
ich eine Optikerlehre, gefördert
durch das AMS, beginnen. Mein
Lehrbetrieb wird mich nach
Abschluss weiter übernehmen“,
freut sich Manfred B.
„
Information:
Alle Infos unter
Robert Kneschke – Fotolia
Bei gesundheitlichen Problemen
am Arbeitsplatz hil fit2work.
Rudolf Freid-
hager (li.),
ÖBf-Vorstands-
sprecher und
Georg Schöppl,
Vorstand für
Finanzen und
Immobilien,
Österreichische
Bundesforste AG.
Foto: ÖBF/APA,
Hörmandinger
Bundesforste: Plus
dank Branchenmix
Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) hätten ohne
die Au eilung der Geschä sfelder ein negatives Ergeb-
nis. Vor allem das Immo-Geschä trägt zum Plus bei.
Die Österreichischen Bundesfor-
ste (ÖBf) haben im Jahr 2014 mit
einer Betriebsleistung von 234,6
Millionen Euro einen Gewinn von
27,3 Millionen Euro erzielt (+11
%). Ausschlaggebend dafür ist
der Bereich Immobilien, der ne-
ben Forst/Holz zum wichtigsten
Standbein angewachsen ist. „2014
ist der Umsatz im Immo-Bereich
erstmals über 40 Millionen Euro
geklettert“, sagt Georg Schöppl,
Vorstand für Finanzen und Im-
mobilien. Knapp die Häl e des
Gesamtumsatzes (49,5 %) kommt
aus der Holzproduktion.
32 Millionen Euro
fließen in Bundesbudget
Das Jahr 2014 war für die ÖBf
wetterbedingt ein durchwachse-
nes Waldjahr. „Erneut waren wir
mit Wetterextremen konfrontiert,
die Teil der täglichen Arbeit
werden“, so Schöppl, der sich
zufrieden zeigt: Mit 32 Millionen
Euro leisteten die Öbf einen Bei-
trag zum Bundesbudget. Schippl
unterstreicht: „Wäre es nicht ge-
lungen, das Immobiliengeschä
auszubauen, wäre das Ergebnis
negativ!“ Das Immo-Geschä be-
steht aus Verpachtung und der
Vergabe von Baurechten – meist
auf 100 Jahre. Im Vorjahr stiegen
die vergebenen Baurechte um
zehn Prozent auf mehr als 450. In
Summe verfügen die Bundesfor-
ste über 4.200 Objekte, von denen
350 vermietet sind.
Mit 1. April 2015 trat Rudolf
Freidhager die Nachfolge von
Georg Erlacher als Vorstands-
sprecher an. Freidhager, vorher
Vorstandsvorsitzender der Bay-
erischen Staatsforste, sieht die
ÖBf gerade wegen der Vielfalt
an Geschä sfeldern (Diversifi-
kation) auf dem richtigen Weg:
„Wir sind ein kerngesundes Un-
ternehmen. Neben dem Kernge-
schä werden wir den Ausbau der
Wachstumsbereiche Immobilien,
Erneuerbare Energie und Fische-
rei vorantreiben und die Kosten/
Prozessoptimierung im Kernbe-
reich Forst/Holz weiterhin voran-
treiben, denn geerntet wird nicht
mehr als wieder nachwächst!“
NDU und pro:Holz
entwerfen Schaugärten
Wald und Baum waren auch
Ideengeber für ein Projekt der
New Design University (NDU).
Studierende der Studiengänge In-
nenarchitektur & 3D Gestaltung
sowie Raum- und Informationsde-
sign entwarfen den Schaugarten
„Holz(RÄUME)“ für die Garten
Tulln. Auf 400m² entwickelten
Studierende im Au rag von
pro:Holz NÖ einen Schaugarten,
der als erweiterter Wohnbereich
dient. „Es ging darum zu zeigen,
wie man Holz im Garten verwen-
den kann“, erklärt NDU-Lektorin
und Teamleiterin des Projekts,
Doris Zichtl. Infos zum Garten
unter:
1...,2,3,4,5,6,7,8,9,10 12,13,14,15,16,17,18,19,20,21,...68
Powered by FlippingBook