NÖ Wirtschaft vom 29. Mai 2015 / Folge_21_22 - page 10

10 · Niederösterreich ·
Nr. 21/22 · 29.5.2015
Niederösterreichische Wirtscha
VERTRIEBSERFOLG
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Denn „Umsatz steigern!“ alleine
ist keine Vertriebsstrategie.
Vertriebsberatung
– entwickelt konkrete Vertriebskonzepte,
– schafft Kontinuität durch Struktur
und Prozesse,
– eröffnet neue Geschäfts- und
Umsatzchancen.
Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation
Startschuss für das neue FTI-Programm Niederöster-
reich 2020 mit den Maßnahmen zur unternehmensrele-
vanten, angewandten Forschung und Entwicklung. Ziele
dabei sind die Innovation in den NÖ Unternehmen zu
stärken und die Forschungsquote zu steigern.
Zehn Themenfelder werden im
FTI-Programm, das sowohl Grund-
lagen- als auch angewandte For-
schung umfasst, zukün ig ver-
stärkt bearbeitet. Sieben davon
haben hohe Relevanz für die Wirt-
scha . Dazu gehören insbesondere
Fertigungstechniken, Oberflächen
und Materialien, Medizintech-
nik und Lebensmittel- und Fut-
termittelsicherheit. „Ziel ist es,
Forschung und Innovation in NÖ
weiter auszubauen und dadurch
die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Unternehmen zu stärken“, betont
Wirtscha slandesrätin Petra Bo-
huslav bei der Präsentation der
FTI-Strategie.
Gleichzeitig zum Start nahm
auchdasFTI SteeringComittee sei-
ne Arbeit auf, das eine Umsetzung
des industriepolitischen Maßnah-
menprogrammes von Industriel-
lenvereinigung, Wirtscha skam-
mer NÖ und Land NÖ ist. Damit
wollen die Initiatoren eine direkte
Verlinkung zwischen dem Wis-
senscha sbereich und den führen-
den Industrieunternehmen in NÖ
schaffen. ZumSprecher wurde Veit
Schmid-Schmidsfelden, Obmann
der NÖ Maschinen-, Metall- und
Gießereiindustrie, gewählt. Sein
Stellvertreter ist Helmut Schwarzl,
Obmannder Chemischen Industrie
NÖ.
Schmid-Schmidsfelden: „In Nie-
derösterreich haben wir überwie-
gend klein- und mittelständische
Unternehmen. Diese brauchen
nicht nur für die Produktentwick-
lung ausreichende Unterstützung,
sondern besonders auch für die
Marktüberleitung. Denn neue Pro-
dukte nützen uns in Wirklichkeit
nur dann, wenn sie einen Markt
haben. Es geht um die Steigerung
der Produktivität unserer Unter-
nehmen und damit um die Wett-
bewerbsfähigkeit.”
Niederösterreich soll sich als Wis-
senscha s- und Forschungszen-
trum etablieren. Damit verbunden
ist die zukün ige Sicherung der
Lebensqualität in gesellscha lich-
politischer, ökologischer und kultu-
reller Hinsicht: Das ist das Haupt-
ziel des Forschungs-, Technologie-
und Innovationsprogrammes (FTI).
Bis 2020 investiert das Land rund
500 Mio. Euro in das Projekt.
3 Stoßrichtungen
f
Natur – Kultur – Lebensqualität
f
Ernährung – Medizin – Gesund-
heit
f
Technologie – Produktivität –
Wohlstand
10 Themenfelder:
f
Geistes-, Sozial- und Kulturwis-
senscha en
f
Sammlungen Niederösterreich
f
Ökosysteme und Ökosystem-
dienstleistungen
f
Wasser
f
Nachwachsende Rohstoffe und
Bioenergie
f
Nachhaltige Landbewirtschaf-
tung und Produktionsoptimie-
rung
f
Lebensmittel- und Futtermittel-
sicherheit
f
Medizintechnik und medizinische
Biotechnologie
f
Materialien und Oberflächen
f
Fertigungs- und Automatisie-
rungstechnik
4 übergreifende Materien:
f
Aus- und Weiterbildung
f
Bewusstseinsbildung
f
Instrumente
f
Steuerung
Mehr Infos
„
FTI-Strategie
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