NÖ Wirtschaft vom 28. Februar 2014 / Folge 9 - page 9

· Niederösterreich · 9
Nr. 9 · 28.2.2014
Niederösterreichische Wirtscha
Weichenstellung für Kerntangente Nord
Die Grundlagen für die
Realisierung der Kerntan-
gente Nord mit dem Brü-
ckenbau über die Traisen
sind unter Dach und Fach.
In der NÖ Landesregierung und
im St. Pöltner Gemeinderat wur-
den die notwendigen Beschlüsse
gefasst. Schon im Herbst werden
die ersten Arbeiten beginnen und
2015 sollen die ersten Autos die
Brücke benützen können.
Derzeit werden die letzten Un-
terlagen für die Ausschreibung
der Bauarbeiten ausgearbeitet.
Die Einladung zur Angebotsle-
gung soll in den nächsten Mona-
ten erfolgen. Parallel dazu laufen
Gespräche mit den Einbautenträ-
gern, um die Bauarbeiten rasch
umsetzen zu können (Festlegung
von Einbautentrassen, Koordinie-
rung von Aufgrabungen).
Nicht nur die Planung der
Kerntangente Nord samt Brücke
soll „ämterübergreifend“ erfol-
gen, sondern auch die Umsetzung.
So wird ein „Planungs- und Bau-
beirat“ gebildet. Zweck ist die ge-
meinsame Umsetzung aller Mei-
lensteine der Projektabwicklung.
Für Landeshauptmann Erwin
Pröll werden „mit der Realisie-
rung des Gemeinscha sprojektes
der Kerntangente von St. Pölten
einerseits die Weichen für eine
positive Stadtentwicklung gelegt,
andererseits erfolgt auch eine
weitere wichtige Verbesserung
der Verkehrssituation in der
Landeshauptstadt mit einer Ent-
lastung der bestehenden Traisen-
brücken“.
Durch die Kerntangente Nord
wird der äußere Ring um die St.
Pöltner Innenstadt geschlossen.
Dann soll die Kerntangente in die
B 1 einmünden.
Sechs Millionen Euro werden
in St. Pölten in die neue Traisen-
brücke und in die Kerntangente
Nord investiert. Auf der neuen
Kerntangente Nord ist mit einem
Verkehrsaufkommen von rund
11.000 Fahrzeugen zu rechnen.
WKNÖ-Vizepräsident Christian
Moser begrüßt den geplanten
Bau: „Es ist ein weiterer Schritt
in die richtige Richtung, der zur
Attraktivierung des Wirtscha s-
standortes St. Pölten und zur Ent-
spannung der Verkehrssituation
beitragen wird.“
Die Beschlüsse sind gefasst, die Grundlagen sind damit vorhanden: Be-
reits im Herbst sollen die Arbeiten beginnen.
Foto: Stadt St. Pölten
Weinviertel Bonus Card ist auf Kurs
Ein Jahr nach der Her-
ausgabe der „Weinviertel
Bonus Card“ wird erste
Bilanz gezogen.
„Sämtliche Ziele, die wir uns
beim Start des Projektes gesetzt
haben, konnten wir weit übertref-
fen“, so der Initiator LAbg. Kurt
Hackl. Der erhoffte Umsatz von
€ 600.000,- bis Jahresende konnte
in der Realität fast verdreifacht
werden.
Seit 1. Jänner 2014 ist es für
teilnehmende Betriebe möglich,
eine eigene Kundenstammaus-
wertung zu bekommen sowie
einen kostenlosen
Newsletter an Kun-
den zu verschicken.
Um Neukunden
zu gewinnen, wird
kün ig auf Veranstaltungen stär-
ker Präsenz gezeigt.
Bei der Weinviertel Bonus
Card handelt es sich um eine Gra-
tiskarte, bei der die Kartenbesitzer
Ermäßigungen in Form eines
Prozentsatzes des Einkaufes oder
Eintrittes erhalten. Der Bonus
wird auf die Karte gebucht und
kann bei 208 Akzeptanzpartnern
eingelöst werden. Insgesamt wur-
den 200.000 Karten ausgegeben.
Die Weinviertel Bonus Card
ist ein Projekt der Weinviertel
Tourismus GmbH in Kooperation
mit der Wirtscha skammer Nie-
derösterreich.
Im Bild v.l.: Ger-
hard Ummenber-
ger, LAbg. Kurt
Hackl und Ursula
Artner-Rauch.
Foto:
Weinviertel Tourismus
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