NÖ Wirtschaft vom 28. Februar 2014 / Folge 9 - page 31

Bezirke
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Nr. 9 · 28.2.2014
Niederösterreichische Wirtscha
Niederösterreich Nord
Mit Beiträgen aus den WKNÖ-Bezirksstellen
Gmünd, Waidhofen/Thaya, Zwettl, Horn, Krems, Hollabrunn,
Korneuburg-Stockerau, Mistelbach und Gänserndorf.
Regional-Infos aus allen übrigen Bezirken des Landes im Internet
auf
w. auf den Seiten der Bezirksstellen.
Eindrucksvoll demonstrierte WK-
Obmann Reinhart Blumberger
beim Wirtscha sempfang seiner
Bezirksstelle, was es heißt, die
„Herausforderungen des unter-
nehmerischen Alltags zu mei-
stern“.
Nicht genug, dass es an die-
sem Tag in der eigenen Firma
eine fast unlösbare Aufgabe zu
meistern galt, spielte ihm noch
dazu beim Empfang die Technik
einen Streich. Was andere hätte
verzweifeln lassen, führte dazu,
dass der Obmann zur Höchstform
auflief und bisher nicht gekannte
Entertainerqualitäten unter Be-
weis stellte – nahezu jeder Besu-
cher schwärmte von Blumbergers
humorvollem Vortrag.
Aber nicht nur von der Form,
sondern auch vom Inhalt her, gab
es einiges aus dem Bezirk zu be-
richten. Etwa beim Thema Wind-
energie, das derzeit die Gemüter
erregt. „Bei allem Für und Wider.
Lautet das Ziel Energieautarkie,
so sollte es uns zu denken geben,
dass beim Strom die Eigenver-
sorgungsrate in der Region nur
10 Prozent beträgt“, meinte dazu
Blumberger. Um als Region wirt-
scha lich erfolgreich zu sein, be-
dürfe es vor allem der verstärkten
Zusammenarbeit. So macht das
Wirtscha sforumWaldviertel mit
der Initiative „Waldviertler Hand-
werker“ von sich reden. Um mehr
ökonomisches Verständnis in den
Schulen zu verankern, gehen
Unternehmer in die Klassen und
informieren dort über Wirtscha .
Und auch am Ausbildungssektor
gibt es ständig neue Angebote.
Aufreger-Thema
Bürokratie
Das Aufreger-Thema für die
Wirtscha ist und bleibt die
leidige Bürokratie. Mit den „30
Vorschlägen zum Bürokratie-
abbau“ hat die Wirtscha skam-
mer Niederösterreich einen Stein
ins Rollen gebracht und damit
schon einiges bewirkt. So forderte
WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
„weniger sinnlose Gesetze und
Regelungen, weniger unnötige
Beau ragte und stattdessen mehr
Beratung statt Strafen“.
Im Zusammenhang mit dem
Bürokratieabbau
informierte
Abg.z.NR Werner Groiß auch über
weniger bekannte Inhalte des die
Woche nach demEmpfang zur Be-
schlussfassung vorliegenden Ab-
gabenänderungsgesetzes. Wäh-
rend in der Öffentlichkeit stets
nur über die sogenannte GesmbH
light und den Gewinnfreibetrag
diskutiert wurde, wurde kaum
ein Wort über viele andere wich-
tige Neuerungen verloren, wie
zum Beispiel die Anhebung der
Kleinstbetragsrechnungsgrenze
von 150 Euro auf 400 Euro: „Na-
türlich ist das ein kleiner Beginn
zur vielgeforderten Verwaltungs-
vereinfachung. Aber zweifellos
ein richtiger Schritt in die richtige
Richtung“, so Groiß. Abschlie-
ßend gab es ein großes Danke-
schön von Obmann Bumberger
für sein Bezirksstellen-Team un-
ter der Leitung von Dietmar
Schimmel, und danach ging ans
Netzwerken mit den zahlreichen
Wirtscha treibenden, Behörden-
und Schulvertretern.
V.l.: Bezirkshauptmann Franz Kemetmüller, Obmann der WK Zwettl
Dieter Holzer, Alexander Vogl, Ingrid Matzinger, Bettina Schröder,
Berta Dangl, Abg.z.NR Werner Groiß, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl,
Bezirksstellenleiter Dietmar Schimmel, Bezirksstellenobmann Reinhart
Blumberger, BR Bgm. Eduard Köck und Gerlinde Jachs.
Fotos: Gerald Lechner
WK-Bezirks-
stellenobmann
Reinhart Blum-
berger konnte
beim Wirt-
scha sempfang
rund 120 Gäste
begrüßen.
Waidhofen/Thaya:
Wirtscha sempfang der Bezirksstelle
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