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Nr. 16· 20.4.2012
Niederösterreichische Wirtscha
Branchen
Social Media – I like
Von Spartenobfrau Renate
Scheichelbauer-Schuster
Der Begriff „Social Media“ ist
in aller Munde. Die digitale
Interaktion in sozialen Medien
gewinnt zunehmend an Bedeu-
tung. Deshalb sollte sich jedes
Unternehmen überlegen, wie,
was, ob und in welcher Form es
für einen sinnvoll ist.
Im Zuge dessen macht es sich
für jedes Unternehmen bezahlt,
sich mit den verschiedenen Mög-
lichkeiten und Plattformen aus-
einander zu setzen und dann zu
bestimmen, ob und welche Kanäle
man wie verwendet. Reicht mir
und meinem Unternehmen ein
Facebook- oder Xing-Profil? Will
ich einen Blog oder ein Forum
einrichten und so meine Mitar-
beiterInnen und KundInnen zum
direkten Dialog anregen?
Wie auch bei anderen Mar-
keting-Aktivitäten (intern und
extern) ist es auch hier notwendig,
zu planen und nicht nur drauf los
zu arbeiten und zu sehen, was
im Endeffekt passiert. Gerade im
Bereich Social Media-Marketing
ist es wichtig, sich zu überlegen,
mit welcher Strategie welche In-
halte an wen transportiert werden
sollen. Es ist zu beachten, dass das
Anlegen eines Accounts in einem
sozialen Netzwerk oder das Ein-
richten eines Blogs nur die halbe
Miete ist. Die Aktualität der In-
formationen steht hier eindeutig
im Vordergrund: Kontinuierliche
Pflege und die Befüllung mit
neuen Inhalten stehen an erster
Stelle! Legt man sich im Vorfeld
eine dementsprechende Vorge-
hensweise zurecht, bleibt auch
der zeitliche Aufwand in einem
vernün igen Rahmen.
Mit den Social Media-Tools
kann man die Aufmerksamkeit
verstärkt auf ein Produkt, eine
Marke oder Dienstleistung len-
ken. Der Multiplikationsfaktor,
der entsteht, wenn User interes-
sante Informationen weiteremp-
fehlen ist dabei nicht außer Acht
zu lassen. Aufgrund des hohen
Tempos und der Viralität des In-
ternets sind Inhalte o sehr kurz-
lebig und schwieriger im Auge
zu behalten. Da es sich bei Social
Media um sozial-mediale Dialoge
handelt, muss man mitunter auch
mit unangenehmen Kommenta-
ren von Usern rechnen. Daher ist
es bereits im Vorfeld wichtig, sich
ein paar heikle Szenarien durch-
zudenken und zu überlegen, wie
man im Falle des Falles darauf
reagiert. O ist dann nämlich eine
fundierte objektive Antwort auf
eine kritische Meldung auch eine
positiv zu wertende Werbung für
das eigene Unternehmen und die
vorherrschende Unternehmens-
kultur. Dabei sollte nicht darauf
vergessen werden, dass auch die
MitarbeiterInnen im Unterneh-
men über die Tätigkeiten und Zie-
le des Social Media-Marketings
informiert werden, damit auch
hier alle an einem Strang ziehen.
Wir setzen uns heuer mit dem
Thema „Social Media“ intensiver
auseinander und planen Informa-
tionsveranstaltungen. Der Reigen
wird mit unserem „Web-Winner-
Vortrag“ am 26. April 2012 (aus-
gebucht) mit Günther Panhölzl
eröffnet. Für den Umgang mit Fa-
cebook & Co hat die Wirtscha s-
„
Mein Standpunkt
kammer Österreich ein Online-
Beratungstool entwickelt. Auf
Tipps und Anregungen sowie
Hilfestellung beim Formulieren
eigener Nutzungsrichtlinien.
Informieren Sie sich dort, wie
Sie Social Media-Plattformen
aktiv für Ihr Geschä nutzen
und zugleich Ihr Unternehmen,
Ihre Marken, Produkte und
Dienstleistungen präsentieren
können.
Ihre Renate
Scheichelbauer-Schuster
„
Gesundheitsberufe
Landesinnungstagung
am Mittwoch, dem 9. Mai 2012,
um 15:00 Uhr, WIFI St. Pölten,
Mariazeller Straße 97, 3100 St.
Pölten.
Tagesordnung:
f
Begrüßung und Eröffnung
f
Feststellung der Beschlussfä-
higkeit
f
Genehmigung der Tagesord-
nung
f
Genehmigung des Protokolls
der Landesinnungstagung 2010
f
Berichte aus den Berufszweigen
f
Grundumlagen ab 2013 (Be-
schluss)
f
Gebührenordnung (Beschluss)
f
ShortMessageClip – Sagen Sie’s
persönlich
f
Diskussion und Allfälliges
Das Protokoll der Landesin-
nungstagung 2010 liegt zur Ein-
sichtnahme in der Innungskanzlei
auf.
Jedes Mitglied ist berechtigt, sei-
ne Meinung zur Grundumlagen-
erhöhung (Orthopädieschuhma-
cher und Hörgeräteakustiker) bis
7. Mai 2012 zu äußern.
Unterlagen zur Grundumlagen-
erhöhung können bei Bedarf im
Innungsbüro angefordert werden.