Salzburger Wirtschaft vom 07.Februar 2020 / Folge_3

14 · Unternehmen · Nr. 3 · 7. 2. 2020 Salzburger Wirtschaft Websites aus dem Baukasten Johannes Klaushofer möchte mit seiner Platt- form Webomat kleinen und mittleren Unter- nehmen aus der Region zu einem professionellen Internetauftritt verhelfen. Der Markt bei Baukastensyste- men für Websites wird von inter- nationalen Anbietern wie Jimdo oder Wix dominiert. Johannes Klaushofer lässt sich davon aber nicht abschrecken. Er ist überzeugt davon, mit Webomat gegen die Großen der Branche bestehen zu können. „Es gibt sehr viele Konkurrenten. Ich traue mich aber zu behaupten, dass die Qualität unseres Bau- kastens deutlich höher ist. Mit Webomat kann man sehr einfach hochprofessionelle Websites erstellen“, sagt der Programmie- rer, der sein Handwerk bei der Salzburger Digitalagentur Loop gelernt hat. Klaushofers Hauptzielgruppe sind KMU aus dem Bundes- land Salzburg, die keine Agen- tur beauftragen möchten. Hier gebe es enormes Potenzial: „Ein Fliesenleger, der auf Kunden aus der Region angewiesen ist, muss nicht einen amerikani- schen Großkonzern in Anspruch nehmen, wenn er dieselbe Leis- tung günstiger und mit persönli- chem Support auch in Österreich bekommt.“ Webomat biete den Kunden ein All-in-Paket zum Fixpreis. „Im Gegensatz zu vielen ande- ren Website-Baukästen, die mit attraktiven Einstiegsprei- sen werben, sind bei uns alle Applikationen sowie zusätzliche Funktionen und Updates inklu- diert.“ Der Kunde könne sich darauf verlassen, dass immer die neueste Technologie eingesetzt werde und seine Website nicht veraltet sei. Klaushofer betreut derzeit etwa zehn Kunden und ist zuver- sichtlich, diese Zahl in den kom- menden Monaten deutlich stei- gern zu können. „Mein Ziel ist es, mit Webomat so viel Geld zu verdienen, dass ich meinen Voll- zeitjob bei einem bayerischen Start-up noch heuer zumindest in einen Teilzeitjob umwandeln kann. Mittelfristig möchte ich ein kleines Team von drei bis fünf Mitarbeitern aufbauen, mit dem ich die Region abdecken kann.“ www.webomat.at Jungunternehmer Johannes Klaushofer arbeitet seit zwei Jahren an dem Projekt Webomat. Foto: WKS „Hochzeitsoscar“ geht nach Salzburg In Wien wurde kürzlich der „Aus- trian Wedding Award 2020“ ver- geben. Der erste Platz in der Kate- gorie „Beste Freie Trauung“ ging an Hochzeitssegen. Das Unter- nehmen war erst im vergangenen Jahr vom Ehepaar Immanuel und Elena Fiausch (im Bild links bei der preisgekrönten Hochzeitsrede) aus Mattsee gegründet worden. Die Soziologin und der Theologe überzeugten die Jury mit einer generationsübergreifenden Alm- hochzeit mit urigem Charme. Der „Wedding Award“ gilt als Oscar der österreichischen Hochzeits- branche. Heuer wurden 800 Pro- jekte in 32 Kategorien eingereicht. Foto: Oh ella Skipass bekommt digitale Konkurrenz Ab 10. Februar testet Snow Space Salzburg im Familienskigebiet Monte Popolo in Eben den digi- talen Skipass. Der Probebetrieb findet bis Saisonende jeweils von Montag bis Freitag statt. Eine von der Grödiger Skidata AG entwickelte Technologie hin- terlegt online gekaufte Skitickets auf Android-Smartphones und ermöglicht den Eintritt ins Ski- gebiet. Am Drehkreuz können die Wintersportler das Handy in der Jacke lassen. „Wir möchten den Skitag unserer Gäste künftig noch einfacher gestalten. Anstatt sich an der Kassa anzustellen, können sie von zuhause bzw. von der Unterkunft aus den Skipass buchen und dann online einche- cken“, erklären Wolfgang Het- tegger und Christina König, die beiden Vorstände der Snow Space Salzburg Bergbahnen. Snow Space Salzburg ist das weltweit erste Skigebiet, in dem das Smartphone zur Liftkarte wird. Foto: Snow Space Salzburg

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