Salzburger Wirtschaft vom 19. Juli 2019 / Folge 14

14 · Unternehmen · Nr. 14 · 19. 7. 2019 Salzburger Wirtschaft Gegeneinander für ein Miteinander Die beiden Salzburger Unternehmen Commend und Skidata bauen ihren karitativen Laufwettbe- werb „Gegeneinander für ein Miteinander“ weiter aus. Der Salzburger Busi- nesslauf hat die Schirm- herrschaft übernommen. Nach einem überaus erfolgrei- chen „Duell“ im vergangenen Jahr, in dem 6.400 € Spenden- geld für die Kinderkrebshilfe Salzburg erlaufen wurde, haben Commend International und die Skidata AG gemeinsam mit den Organisatoren des Salzburger Businesslaufs beschlossen, in die nächste Runde zu gehen. Die- ses Mal allerdings nicht als Kon- kurrenten, sondern als Heraus- forderer. 2019 treten die beiden Firmen nicht mehr gegeneinan- der an, sondern fordern jeweils ein anderes Salzburger Unter- nehmen heraus: Die Commend bittet Copa-Data zum Laufduell, die Skidata ihren langjährigen Geschäftspartner Digital Elek- tronik. Darüber hinaus sind mit der Salzburg Research For- schungsgesellschaft und nic.at zwei neue Konkurrenten dazu- gekommen. „Unsere Laufduelle sind vor rund sechs Wochen gestartet. Seither wurden bereits 16.000 Kilometer absolviert. Das Ziel ist, gemeinsam 40.000 Kilometer zu schaffen“, erläutert Jörg Weisser, Marketingleiter bei Commend. Insgesamt sind 330 Läufer betei- ligt. Gewonnen hat jenes Firmen- team, das am meisten Kilometer erläuft. Finale beim Businesslauf Das „Grande Finale“ wird wieder im Rahmen des Salzburger Busi- nesslaufs (12. September) stattfin- den. Für jeden bis zu diesem Tag erlaufenen Kilometer gibt es 19 Cent für die Organisation Herzkin- der Österrreich (www.herzkinder. at). Au fgerundet wird der Betrag dann noch von den Sponsoren des Businesslaufs. Ideengeber zu dem karitativen Laufwettbewerb ist Wolfgang Zimmel, IT-Spezia- list bei Commend International. Seine große Leidenschaft: Er läuft für den guten Zweck. Für die Ver- breitung seiner Idee hat er auch die Internetseite www.werdepate. com ins Leben gerufen. Das Sicherheits- und Kommunikationsteam von Commend (Bild) fordert die Automatisiererspezialisten von Copa-Data heraus. Foto: Commend/Hauch Paracelsus Kurhaus wieder in Betrieb Kürzlich hat das neue Paracelsus Bad & Kurhaus in Salzburg seinen Kurbetrieb aufgenommen. Die vergangenen zwei Jahre waren ereignisreich im Kur- garten: Am 6. Jänner 2017 hat- ten die Abrissarbeiten des alten Badgebäudes begonnen, der Kurbetrieb blieb weiterhin im alten Kurhaus angesiedelt. Nach einer einwöchigen Schließzeit, die für das Siedeln ins neue Gebäude genutzt wurde, finden die Behandlungen seit 8. Juli im neuen Kurhaus statt. „Wir freuen uns, dass dieser Umzug fristge- recht und ohne Probleme über die Bühne gegangen ist“, sagt Bür- germeister Harald Preuner. „Die moderne Ausstattung des neuen Gebäudes wird jeden Salzburger begeistern. Die noch laufende Baustelle für die Obergeschosse wird den Kurbetrieb nicht behin- dern. Mit der Übersiedlung des Kurhauses ins neue Gebäude ist ein wichtiger Schritt zu einem zeitgemäßen Anwendungs- und Behandlungszentrum vollendet. Ich freue mich jetzt schon auf die Fertigstellung des neuen Bades im Herbst.“ Das urbane Gebäude von Ber- ger+Parkkinen Architekten zeich- net sich durch hohe gestalteri- sche Qualität und Funktionalität aus. Die Räume sind durchflutet von natürlichem Tageslicht und warten mit neuester Gebäude- leittechnik auf: Das Raumklima wird durch Sensoren überwacht. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden somit zu einem besonde- ren Wohlfühlfaktor. Zudem sorgt die indirekte Beleuchtung durch LED-Leuchtkörper für harmoni- sche Lichtverhältnisse. Die Raum- aufteilung wurde so gestaltet, dass möglichst kurze Wege gewährleis- tet sind. Die Therapiebecken sind mit Sichtfenstern ausgestattet, damit die Übungen vom Thera- peuten optimal überwacht werden können. Bei laufendem Kurbetrieb wer- den der Bade- und Saunabereich des neuen Paracelsus Bad & Kur- haus fertiggestellt. „Wenn vor- aussichtlich Ende September die Badelandschaft und die Saunawelt übergeben werden, hat Salzburg ein neues und außergewöhnli- ches Juwel“, sagt Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH, Betreiber des Paracelsus Bades. Das alte Kurhaus wird noch bis Herbst abgetragen. Bürgermeister Harald Preuner, Architekt Alfred Berger, Betriebsleiter Gerhard Smöch und TSG-Geschäftsführer Bert Brugger (v. l.) freuen sich über den modernen neuen Kurbetrieb in der Stadt. Foto: TSG/Neumayr

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