OÖ Wirtschaft vom 8. November 2019 / Folge_21

45 OÖ Wir tschaft Business inside Nr. 21 – 8. November 2019 Neuer Fonds mit fixer Laufzeit Seit 2008 beschäftigt sich die Kapitalanlagegesell- schaft Kepler-Fonds mit dem Management von Anlei- hen-Portfolios. Ende Oktober startete nun der Kepler Rent 2026. „Innerhalb einer Laufzeit von rund sechs Jahren wird in ein globales Universum aus Staatsanleihen guter Bonität, Pfandbriefen, Bankanleihen, Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwel- lenmärkten investiert. In den ersten Jahren sind besser verzinste, aber auch risikoreichere Anleihen we- sentlicher Teil des Portfolios. Das Zinsänderungs- und Bonitätsrisiko wird bis zum Ende der Laufzeit sukzessi- ve reduziert“, so Uli Krämer, Leiter des Portfoliomanage- ments bei Kepler Fonds. Das Konzept weise ein kal- kulierbares Ertragspotenzial auf. Die Anleger hätten die Chance, im aktuellen Nied- rigzinsumfeld einen Mehrer- trag gegenüber klassischen Sparformen zu erzielen. Die Veranlagung eignet sich für einen Anlagenhorizont bis zum 31. März 2026. www.kepler.at Anleihen Sanierung nach Felssturz Rund 700.000 Radfahrer nutzen jähr- lich den Güterweg Inzell bei Haibach ob der Donau. Bei der Sanierung gilt es deshalb, höchste Vorsicht und Ge- nauigkeit walten zu lassen. Nach einem Felssturz wur- de das „G² Ingenieurbüro für Geologie & Hydrogeologie Mag. Dr. Gerhard Neuhuber“ aus Hartkirchen 2019 mit der Erneuerung beauftragt. „Wir sind Ansprechpartner für Geologie, Hydrogeologie und Geotechnik und verantworten damit anspruchsvolle Baupro- jekte. Dank unserer langjähri- gen Erfahrung, gerade auch bei komplexen Aufgabenstellun- gen, können wir größtmögliche Sicherheit garantieren“, betont Gerhard Neuhuber. Von der Analyse zur Abnahme Erster Schritt bei der Sanierung war es, die Gefahren abzu- schätzen und zu identiªzieren, die sich aus geotechnischen sowie Prozessen wie etwa dem Klimawandel ergeben. „Zur Ge- fahrenidentiªkation haben wir die Auswertung von Grundla- gendaten und von Geländeana- lysen sowie Gefahren- und Gefahrenhinweiskarten heran- gezogen“, erzählt Neuhuber. Im Anschluss an die Analyse wurde eine grundlegende Cha- rakterisierung der Risikobeur- teilung samt Steinschlagsimu- lation und Sanierungsvorschlag erstellt, bevor mit den Arbeiten begonnen werden konnte. Auch das baubegleitende Mo- nitoring der Sanierung selbst – inklusive der Sprengung, der Beräumung und der Installati- on des Schutznetzes – wurde vom Ingenieurbüro übernom- men. „Abschluss des Projekts war die Endabnahme der Stein- schlagnetzschutzbauten. Rund 250 Laufmeter wurden bisher umgesetzt“, so Neuhuber. Auch Rainer Gagstädter, Fachgrup- penobmann der Ingenieurbü- ros, weiß um die Bedeutung des Projekts: „Die Ingenieur- büros leisten mit ihrer Arbeit einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit.“ Rund 250 Laufmeter Steinschlagnetzschutzbauten wurden installiert. kommuniziert mit dir. Kommunizieren, austauschen, werben: INGoo.at ist die Wissensplattform für alle oberösterreichischen Ingenieurbüros. nachvornedenker Die Ingenieurbüros rüsten Unternehmen und Gemeinden für die größte Herausforderung überhaupt: das Unternehmen Zukunft. ooe-ingenieurbueros.at

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