Wirtschaftspolitische Blätter

Die Beiträge kurz skizziert in englischer und deutscher Sprache

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Breuss/Egger/Pfaffermayr
The Impact of Agenda 2000's Structural Policy Reform on FDI in the EU

The Agenda 2000 constitutes the financial framework for EU enlargement over the period 2000-2006. EU enlargement is primarily financed by a relocation of transfers out of the structural funds from the old to the new EU member states. This paper analyses the effects of Agenda 2000‘s structural policy reform on the stocks of outward FDI to the EU member countries. Based on a three-factors proximity concentration New Trade Theory model we estimate a dynamic panel data model and find that structural expenditures exert a significant positive impact on real stocks of outward FDI to EU countries. In simulations it is demonstrated that those countries which will be confronted with cuts of the structural transfers will become less atrractive for FDIs.
Die Auswirkungen der Reform der Struktur-politik in der Agenda 2000 auf die Verteilung der passiven Direktinvestitionen in der EU
Die Agenda 2000 bildet derzeit den finanziellen Rahmen für die EU-Erweiterung für die Jahre 2000-2006. Die Finanzierung der Erweiterung erfolgt im wesentlichen durch eine Umschichtung der Strukturfondsmittel von den alten zu den neuen Mitgliedern. In der vorliegenden Arbeit werden die Auswirkungen dieser Reallokation der Strukturfondsmittel auf die FDI-Bestände in den EU-Mitgliedstaaten mittels eines Ansatzes der Neuen Außenhandelstheorie/Theorie der multinationalen Unternehmen empirisch geschätzt. Es zeigt sich, daß die Strukturfondsmittel einen signifikant positiven Einfluß auf die Entscheidung, wo direkt investiert wird. In jenen Ländern, die im Zuge der Erweiterung mit Kürzungen rechnen müssen, sinkt die Attraktivität für Auslandsinvestitionen.

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Friedman
The Future of Monetary Policy - The Central Bank as an Army With Only a Signal Corps?

The influence of monetary policy over interest rates, and via interest rates over non-financial economic activity, stems from the central bank’s role as a monopolist over the supply of bank reserves. Several trends already visible in the financial markets of many countries today threaten to weaken or even undermine the relevance of that monopoly, and with it the efficacy of monetary policy. These developments include the erosion of the demand for bank-issued money, the proliferation of non-bank credit and aspects of the operation of bank clearing mechanisms. What to make of these threats from a public policy perspective – in particular, whether to undertake potentially aggressive regulatory measures in an effort to forestall them – depends in large part on one’s view of the contribution of monetary policy towards successful economic performance.
Die Zukunft der Geldpolitik - Wird die Zentralbank auf ihre Funktion als Signalgeber reduziert?
Der Einfluß der Geldpolitik auf die Zinsraten und der Einfluß mittels der Zinsraten auf die Realwirtschaft rühren von der Monopolstellung der Zentralbanken her. Sie verfügen über das Angebotsmonopol von Bankreserven. Jüngste Veränderungen in den Finanzmärkten deuten auf eine Aufweichung dieses Monopols hin. Die Nachfrage nach Zentralbank-emittiertem Geld sinkt, Kredite von Nicht-Bankinstituten werden vermehrt angeboten, private Zahlungsausgleichssysteme gewinnen an Bedeutung. Ob man diesen Entwicklungen letztendlich mit einer umfassenden Regulierung begegnet oder nicht, wird vom individuellen Standpunkt hinsichtlich der Effektivität von Geldpolitik abhängen.

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Stix
Implications of Electronic Money for Monetary Policy

This paper surveys the economic literature on the implications of electronic money for monetary policy. In particular it is discussed whether, and if so, how central banks can control short-term interest rates in a world where electronic money is in substantial amounts.
Die Auswirkungen von elektronischem Geld auf die Geldpolitik
In diesem Literaturüberblick wird diskutiert, welche Auswirkungen die Verbreitung von elektronischem Geld auf die Geldpolitik hat. Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei die Frage, ob und wie die Notenbanken die kurzfristigen Zinsen steuern können, wenn elektronisches Geld in substantiellem Ausmaß verwendet wird.

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Van Hove
Electronic money and cost-based pricing

Hiding the true price of making a cash payment from consumers makes it difficult for electronic purses and other novel payment instruments to gain ground. The value of the resulting unrealised efficiency gains seem large because the social cost of traditional cash is substantial. This article therefore argues in favour of explicit cost-based pricing of payment services and calls upon policy makers to adopt a more pro-active stance on this issue. Banks should be encouraged to adopt differential pricing so that consumers are rewarded when paying efficiently, and ‘punished’ when paying inefficiently. This should speed up the adoption of cost-effective payment instruments, thus leading to a more efficient payment system to the benefit of everyone, including consumers.
Elektronisches Geld und kostenorientierte Preisbildung
Wenn die tatsächlichen Kosten einer Bargeldtransaktion verschleiert werden, wird der Start von elektronischen Geldbörsen und anderen neuen Zahlungsinstrumenten erschwert. Der Wert der nicht realisierten Effizienzgewinne dürfte beträchtlich sein, da die sozialen Kosten für das Bargeld verhältnismäßig hoch sein dürften. Entscheidungsträger in der Wirtschaftspolitik sollten sich daher verstärkt dafür einsetzen, daß sich die Preisbildung bei den Zahlungsservices stärker an deren Kosten orientieren. Die Banken sollten die respektiven Zahlungsinstrumente mit Preisen versehen, die dazu führen, daß effiziente Zahlungsmethoden belohnt und ineffiziente entsprechend ‚bestraft‘ werden. Eine solche Vorgehensweise sollte zu einer raschen Einführung kosten-effektiver Zahlungsinstrumente beitragen und insgesamt zu einem effizienteren Zahlungssystem führen, das allen Beteiligten – auch den Konsumenten – Vorteile bringt.

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Schmitz
eMoney and the Unit-of-Account Function of Money

A number of economists claim that the diffusion of electronic money will lead to the parallel use of multiple units of account and that this would enhance the efficiency of the payments system. Consequently, the stability of the price level would increase. A short survey of the literature shows that the parallel use of multiple units of account is neither desirable nor in the case of privately issues fiat-type currencies feasible. The strategic incentives of issuers and users of eMoney with respect to the choice of the medium of exchange and the unit of account are discussed based on the institutional analysis of payments systems. The most likely institutional structure of eMoney schemes will be based on redeemability and denomination in the traditional unit of account in the relevant market. Legal restrictions with respect to the choice of the unit of account in eMoney schemes is unnecessary and may indeed have negative unintended consequences . In principle, the implementation of monetary will not become ineffective due to the diffusion of eMoney.
Elektronisches Geld und die Recheneinheitsfunktion des Geldes
Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler argumentieren, daß die Verbreitung elektronischen Geldes zur parallelen Verwendung unterschiedlicher Recheneinheiten führe. Dadurch steige die Effizienz des gesamtwirtschaftlichen Zahlungssystems sowie die Stabilität des Preisniveaus. Im Gegensatz dazu wird im folgenden Beitrag dargestellt, daß die parallele Verwendung mehrerer Recheneinheiten aus ökonomischer Sicht weder wünschenswert noch – im Falle von privat-emittierten nicht gedeckten Währungen – möglich ist. Anhand einer insti-tutionalistischen Analyse der Evolution des gesamtwirtschaftlichen Zahlungs-systems werden die strategischen Anreize der Emittenten sowie der Nutzer elektronischen Geldes für einen Wechsel zwischen unterschiedlichen Rechen-einheiten diskutiert. Daraus werden Implikationen für die Implementierung der Geldpolitik und für die Regulierung von eGeld-Instituten abgeleitet.

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Böhle/Krueger
Payment Cultures and Internet Payment Systems – Comparing EU and US

A cross-country comparison of electronic payment systems with a focus on Internet payment systems is presented, or to be more precise, a comparison of the European Union as a payment area with the United States of America. The comparison reveals, as expected, marked differences between the different payment cultures and surprising similarities, too.
Zahlungsverhalten und Internet-basierte Zahlungs-systeme - Ein Vergleich zwischen der EU und den USA
Es erfolgt die Darstellung eines Vergleiches elektronischer Zahlungssysteme zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere werden Internet-basierte Zahlungssysteme betrachtet. Wie erwartet ergeben sich bedeutende Unterschiede hinsichtlich der Zahlungsverhalten, allerdings aucheinige überraschende Überein-stimmungen.

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Macho
Payment Systems as a Link Between The Financial Industry and Internet Portals, Web Shops and Mobile Platforms

The Austrian financial institutions are absolutely saddle-firm with their on-line services. If recently new finance portals were synonymous for Internet Banking, payments services must be recognized again as central core areas. The closure of ambitious financial-portal projects and the failed attempts to draw up banks without branches, speak a clear language. However, without safety by the processing of transactions on internet-portals or also on mobile-portals, the forecasted figures for the eCommerce market cannot be reached. By this competence the traditional finance service providers are possessing an intelligent export good for all portal operators, but also have to fulfill a responsible task which can be reached by co-operation and standardization on a multibank-level.
Der Zahlungsverkehr als Brücke der Finanzindustrie zu Internet-Portalen, Web-Shops und mobilen Plattformen
Die österreichischen Kreditinstutute sind durchaus sattelfest bei ihren Online-Dienstleistungen. Waren in jüngster Vergangenheit neue Finanzportale der Inbegriff des Internet-Bankings, so müssen Zahlungsverkehrs-Services wieder als zentralen Kernbereiche erkannt werden. Die Einstellung von ehrgeizigen Portal-Projekten und die gescheiterten Versuche, Banken ohne Filialen aufzuziehen, sprechen eine deutliche Sprache. Ohne die Sicherheit bei der Abwicklung von Transaktionen in Internet- oder auch auf mobilen Portalen können die prognostizierten Marktentwicklungen im eCommerce jedoch nicht erreicht werden. Durch diese Kompetenz besitzen die traditionellen Finanzdienstleister einen intelligenten Exportartikel für sämtliche Portal-Betreiber und müssen auch eine verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen, die durch Zusammenarbeit und Standardisierung auf einem multibanken-level erreicht wird.

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Schmauss
E-Money Is Real Money and Needs Proper Security

E-Money is payments with electronic means or in electronic medias. It is already a standard in high volume usage in banking and has proper security standards. New e-services have to be constistent and compatible with these standards. It is the objective and challenge of banks to serve these new channels , even if they don’t show paybacks in the earlier phases. The usage must follow an integrated multi channel concept.
E-Money ist reales Geld und braucht entsprechende Sicherheit
E-Geld ist Zahlen über elektronische Medien und mit elektronischen Mitteln; es ist nach langjähriger Entwicklung bereits ein Standard mit breiter Massennutzung im österreichischen Bankbetrieb. Dazu sind die entsprechenden Sicherheitsstandards sehr bedeutsam. Neuere E-Trends müssen daher dazu entsprechend koexistent sein; insbesondere wenn sie über öffentliche Netze laufen. Es ist Aufgabe und Anliegen der Banken auch neue E-Geschäftsschienen entsprechend zu bedienen; obwohl diese in den Anlaufjahren noch sehr schwach genutzt werden, ist dies dennoch für die übergreifenden Sicherheitsstandards ab Pilotbetrieb essentiell. Die entsprechende Infrastruktur erfordert hohe, aber erst langfristig rentierliche Investitionen.

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Mösenbacher
Does a computer replace a bank outlet? The challenge is multi-channel-banking

The euphoria with which every internet project has been started was based on the believe that the internet can outpace the basics of economy. Today we know that not all forecasts became true – 2001 was the year of crashes in the new economy. Several online-banks wanted to redefine the banking business as a whole. Soon the limits of pure online banks were obvious. Today the question is no longer online banking versus traditional retail banking. A modern bank has to offer the traditional, physical as well as virtual services in order to serve the needs of all customers. The future of banking comes with multi-channel-banking.
Ersetzt ein Computer die Bankfiliale? - Die Herausforderung liegt im Multikanal-Banking
Noch vor zwei Jahren schien es, daß die New Economy völlig neue Spielregen in der Wirtschaft bedeuten würde. Zahlreiche Internetbanken wollten das Bankgeschäft online neu erfinden. Es wurden jedoch sehr schnell die Grenzen der reinen Internetbanken deutlich. Die Frage lautet heute nicht mehr "Direktbank oder Filialbank". Eine moderne Bank muß endgültig sowohl physische als auch virtuelle Zugangsmöglichkeiten und Leistungsangebote bereithalten, um ihre Kunden entsprechend deren Bedürfnisse zu bedienen. Dem Multikanal-Banking, "Direktbanking und Filialbank", gehört die Zukunft.

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Lorenz
The New Law on Electronic Money

The new law on e-money contains EC wide rules for enterprises that issue electronic money. This law has been passed due to the fast development of electronic commerce. The law on electronic money should contribute to the proliferation of electronic money within Europe. It should also avoid that technological innovation will be hindered.
Das Neue E-Geldgesetz
Das E-Geldgesetz hat zum Inhalt, einen gemeinschaftsweiten aufsichtsrechtlichen Rahmen für Unternehmen, die elektronisches Geld ausgeben (sog. E-Geld-Institute), zu schaffen. Damit soll der raschen Entwicklung des elektronischen Handels Rechnung getragen werden. Das E-Geld-Gesetz soll dazu beitragen, daß elektronisches Geld europaweit sein volles Potential entfalten kann. Es soll dabei verhindert werden, daß die technologische Innovation behindert wird.

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Kronberger
Will E-Money Replace Cash?

Currency substitution and e-money substitution do not compare exactly. Although the framework for analysis is similar a separate consideration of both phenomena is essential. Currently the demand for e-money is low. Two possible reasons are: The benefits of e-money over currency have not yet unfold due to technological reasons. The hysteresis of currency which cannot be fully explained so far hinders e-money demand.
E-Money statt Bargeld – Eine Utopie?
Die Darstellung der traditionellen Bargeldsubstitution und der eGeldsubstitution zeigt auf, daß der Analyserahmen für beide Substitutionsformen zwar ein ähnlicher ist, die beiden Phänomene aber durchaus eine gesonderte Betrachtung verdienen. Aktuell ist die eGeld-Nachfrage sehr gering. Einerseits dürften die technologischen Möglichkeiten von eGeld noch nicht voll ausgenützt sein – der zusätzliche Nutzen von eGeld gegenüber Bargeld dürfte noch nicht ausreichen, um Bargeld im großen Ausmaß zu verdrängen. Andererseits herrscht das Phänomen der Bargeldhysterese vor, welches nur zum Teil erklärt werden kann, aber auf jeden Fall bremsend auf die eGeld-Nachfrage wirkt.

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Eller/Haiss
Implications of EU-Eastern Enlargement to European Economic and Monetary Union

Currenty 13 EU accession countries are on their way to EU membership and the implied adoption of the euro. With regard to the compatibility of monetary policy strategies, we argue that the advantages of flexible exchange rate strategies predominate in order to comply with real convergence. Our reasoning is based on the Balassa Samuelson effect and on possible speculative attacks in case of narrow fluctuation bands combined with the lack of realignment options in ERM II. Most accession countries are well under way in adapting their monetay policy framework. Given that weak corporate governance capacities, low financial intermediation levels and inherently instable financial markets lead to asset bubbles and to a higher vulnerability to speculative attacks, we conclude, however that these financial services sector issues need to be resolved before introduction of the Euro in the CEECs seems possible.
Anpassungsmaßnahmen am Weg der EU-Beitrittskandidaten in die Wirtschafts- und Währungsunion
Dreizehn Länder sind am Weg zu EU-Mitgliedschaft und damit implizit auch zur Euro-Einführung. Um reale Konvergenz zu erreichen sehen wir wesentliche Vorteile flexibler Wechselkurssysteme in der Übergangsphase. Diese Meinung wird durch den Balassa Samuelson Effekt und durch mögliche spekulative Attacken im Falle zu enger Währungsbänder bei gleichzeitigem Fehlen von Sicherheitsventilen aus Paritätenanpassung im WKM II begründet. Die meisten Kandidatenländer weisen große Fortschritte in der Anpassung ihrer währungspolitischen Ordnungsrahmen auf. Solange die schwache corporate governance, das niedrige Finanzintermediations-Niveau und die relativ größere Bedrohung durch spekulative Blasen anhält, bleiben jedoch die Finanzmärkte insbesondere der Mittel- und Osteuropäischen Kandidatenländer inhärent instabil, was einer Lösung vor Euro-Einführung bedarf.

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Meggeneder
The Analysis of Employee’s illness: An Appropriate Instrument for the Analysis of the Absence of Work

Eight years ago the health insurance company of Upper Austria started to support health promoting projects at firms. Within the scope of these projects data concerning the employee’s illness is analysed and evaluated. Since two years firms in Upper Austria are entitled to request this type of analysis. This article describes the method of analysis and evaluation. It discusses further how the analysis of employee’s illness contributes to the reduction of absence of work.
Krankenstandsanalysen: Ein Instrument zur Reduktion von Fehlzeiten
Seit nunmehr acht Jahren initiiert, begleitet und unterstützt die OÖ Gebietskrankenkasse betriebliche Gesundheitsförderungsprojekte. Im Rahmen dieser Projekte werden im Zuge der Erhebung und Analyse der Ist-Daten Krankenstandsauswertungen durchgeführt. Seit rund zwei Jahren haben die oberösterreichischen Unternehmen die Möglichkeit, diese Auswertungen anzufordern. Im folgenden Beitrag wird die Form dieser Auswertungen beschrieben und der Beitrag von Krankenstandsanalysen zur Senkung krankheitsbedingter Fehlzeiten diskutiert.

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Priewasser
Consumers´ Environmental Consciousness in Purchase with Reference to 10 Years Ecolabelling in Austria

In 1991 an official ecolabel for excellent environmentally friendly products has been established in Austria. Meanwhile about 450 different products have obtained this special mark of distinction. Those facts were taken as the background of an empirical study in order to investigate the degree of ecological orientation of consumers in everyday purchases. In particular issues like the perception of environmentally compatible products, consumers´ extent of acceptance and the effectivness of ecolabels on the consumers´ buying behavior were subject matters of investigation. The results of this analysis represent usefull indications of the market potential of ecologically friendly products for industry and trade.
Umweltbewußtsein beim Einkauf nach 10 Jahren staatliches Umweltzeichen in Österreich - Ergebnisse einer Konsumentenbefragung in Oberösterreich
Seit dem Jahr 1991 gibt es in Österreich ein staatliches Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte. Mittlerweile sind rund 450 Produkte mit diesem Eco-Label ausgezeichnet. Im Rahmen einer empirischen Studie sollte ermittelt werden, inwieweit umweltschonende Produktalternativen beim alltäglichen Einkauf überhaupt wahrgenommen werden, welche Akzeptanz sie bei den Konsumenten erreichen und in welchem Ausmaß Umweltzeichen dabei verhaltenslenkend wirken. Für Produzenten und Handel bieten die Ergebnisse nützliche Hinweise über die Marktchancen umweltfreundlicher Alltagsgüter.

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Noll
Adjudication and economics of penalty agreements

In this paper the effects of penalty agreements on pricing and performance will be explored. "Penalties" or "fines" respectively are defined as payments, which are mutually agreed upon by two contract partners and shall be paid in case of malperformance by one partner instead of compensations provided by law. Penalty agreements can be beneficial in terms of motivating the partner to perform correctly in order to avoid the pending fine. But they can also influence pricing negatively by making goods and/or services more expensive because of the included "insurance premium". Facing this trade-off-situation there is a need for guidelines for the optimal penalty clause, which will be based on a simple economic model. Penalties can provide advantages for both parties, but should be agreed upon for different cases (e.g. delay, defectiveness...) accordingly, if several possibilities for suffering damage are conceivable. This lowers the price-elevating effect, because A does not face high fines for small mistakes. If additional incentives to be careful are intended, a proportionately higher penalty should be agreed upon.
Die Konventionalstrafe – Rechtsprechung und ökonomische Grundlage
In vielen Verträgen findet man Vereinbarungen über Konventionalstrafen. Welchen Wert haben solche Bestimmungen? Wie sieht die Rechtslage aus? Und was zeigt der ökonomische Hintergrund? Diesen Fragen geht der folgende Aufsatz nach. Darin wird gezeigt, dass die vorweg vorgenommene Schadenspauschalierung durchaus ihren Platz in der Wirtschaft hat. Wenn auch bisweilen eine Preiserhöhung zu befürchten steht, ist damit dennoch ein Anreiz für Zuverlässigkeit verbunden.

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© Letzte Aktualisierung: 05.06.2002