NÖ Wirtschaft vom 05. August 2016 / Folge 30/31 - page 8

8 · Niederösterreich ·
Nr. 30/31 · 5.8.2016
Niederösterreichische Wirtscha
Lehrlings-Wohnhäuser neu strukturiert
Die ARGE-Schülerwohnhäuser wurde von der WKNÖ
und den Fachorganisationen gegründet. Die ARGE hat
einen Vertrag mit dem gewerblichen Berufsschulrat
(GBSR) über die wirtscha liche Führung der einzelnen
Internate geschlossen. Wolfgang Ecker, Obmann der
neuen ARGE erklärt, was das bedeutet:
NÖWI: Vorweg eine Ver-
ständnisfrage an Sie als
neuen Obmann der ARGE-
Schülerwohnhäuser. Was ist
unter „Schülerwohnhäuser“
zu verstehen, um welche
Schüler geht es da konkret?
Ecker:
Der Begriff „Schüler-
wohnhäuser“ wurde im Zuge des
Projektes neu gewählt. Es handelt
sich um die bekannten Landesbe-
rufsschulinternate, in denen Lehr-
linge während ihres Berufsschul-
besuches untergebracht sind.
Und worin besteht die
grundsätzliche Aufgaben-
stellung der ARGE, was ist
deren Sinn und Zweck?
Die wirtscha liche Führung
und Verwaltung von 17 Schüler-
wohnhäusern in Niederösterreich
wurde bisher von unterschied-
lichen Trägern wahrgenommen
– wie Fachgruppen, Innungen,
Sparten und Wirtscha skammer
NÖ. Dies wird nun in einer Hand,
jener der ARGE Schülerwohn-
häuser, gebündelt. Dadurch ist
es möglich, dass die Führungs-
qualität und die Genauigkeit der
Steuerung erhöht werden kann.
Wir setzen dabei auf klare und
kurze Entscheidungswege, so-
wie eindeutige Richtlinien und
Vorgaben. Kooperationen unter
den einzelnen Häusern, etwa im
Küchenbereich, können auf diese
Weise rasch umgesetzt werden.
Was sind Ihre Zielsetzungen
als neuer Obmann dieser AR-
GE? Worin sehen Sie sowohl
den Nutzen für den Betreiber
als auch für die Bewohner der
Schülerwohnhäuser, sprich für
die Lehrlinge?
Eine positive budgetäre Ent-
wicklung der Schülerwohnhäuser
steht für mich im Zentrum des
Handelns. Hier ist meine beson-
dere Verantwortung gegeben. Es
gilt sorgsam mit den Ressourcen
umzugehen.
In diesem Zusammenhang be-
tone ich ausdrücklich, dass wir bei
der Beschaffung den Schwerpunkt
auf einen regionalen Einkauf
legen werden. Die Umsetzung
von einheitlichen Qualitätsstan-
dards bei Verpflegung, Reinigung,
Wartung, Zimmerausstattung etc.
schont dieRessourcen, steigert die
Effizienz und bietet ein attraktives
und professionelles Bild nach au-
ßen. Gerade ein solches positives
Bild ist besonders wichtig, um un-
sere Häuser für die Lehrlinge als
attraktiv präsentieren zu können.
Ich möchte mich aber auch bei
den Fachgruppen und Innungen
bedanken, die bis jetzt eine hervor-
ragende Arbeit geleistet haben.
Mit der neuen Struktur und der
damit einhergehenden besseren
Effizienz sollen unsere Lehrlinge
weitere Verbesserungen in den
Schülerwohnhäusern spüren!
Wolfgang Ecker, Spartenobmann
NÖ Gewerbe und Handwerk, ist
nun auch Obmann der ARGE
Schülerwohnhäuser.
Foto: Bollwein
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