NÖ Wirtschaft vom 05. August 2016 / Folge 30/31 - page 3

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Nr. 30/31 · 5.8.2016
Niederösterreichische Wirtscha
„
Kommentar
Unternehmen im Zentrum aller Überlegungen
Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
Die Wirtscha ist immer in Bewegung – und
mit ihr die Wirtscha skammer als ihre Inter-
essenvertretung. Dass unser Service immer
am Puls der Mitglieder ist, ist selbstverständ-
lich – ob es nun darum geht, der steigenden
Zahl der EPU mit passenden Angeboten zu
entsprechen, um Unterstützungen beim
Export, bei Innovationen oder, ganz aktuell,
bei der Umsetzung der Digitalisierung oder
um praxisgerechte Weiterbildungsangebote.
Daher halte ich auch nichts von Zurufen, die
jetzt auf einmal der Wirtscha skammer Re-
formnotstand vorwerfen. Gleichzeitig vermis-
se ich hier kreative Verbesserungsvorschläge
und innovative Ideen, wie wir etwas besser
machen könnten. Bei jeder Reform der Wirt-
scha skammer haben einzig und allein die
Interessen der Mitglieder Berücksichtigung
zu finden, diese müssen im Zentrum aller
Überlegungen stehen.
Schlagkra stärken
Als die Interessenvertretung der Wirtscha
in Niederösterreich sind wir unserenMitglie-
dern verpflichtet und sonst niemanden. Von
den Unternehmen nehmen wir auch gerne
jederzeit Ideen und Verbesserungsvorschlä-
ge auf, ganz
einfach weil
diese selbst
am besten
wissen, wo
der Schuh
wirklich
drückt. Da-
her werden
wir als Wirtscha skammer Niederösterreich
immer nur für Änderungen eintreten, die
wirklich Verbesserungen für unsere Mit-
gliedsunternehmen mit sich bringen und die
die Schlagkra der wirtscha lichen Interes-
senvertretung stärken.
Foto: Gabriele Moser
2.000
„
Zahl der Woche
Elektrofahrzeuge sind in Niederösterreich zugelassen.
Jedes fün e in Österreich angemeldete e-Fahrzeug hat
damit ein niederösterreichisches Kennzeichen. NÖ liegt
damit im Bundesländervergleich an der Spitze.
Wirtscha international:
Afghanistan tritt WTO bei
Kabul (APA/dpa) – Afghanistan ist das 164. Mitglied
der Welthandelsorganisation (WTO). Die Aufnahme
wurde mit 29. Juli vollzogen, nachdemMitte Juni
das Oberhaus des afghanischen Parlaments noch ei-
nige Gesetze verabschiedet hatte, die für den Beitritt
nötig waren. Unter anderem sei es um Copyright-
und Tiergesundheitsfragen gegangen, wie ein Spre-
cher des Wirtscha sministeriums bestätigte.
Amazon meldet Rekordgewinn
Seattle (APA/dpa) – Schwarze Zahlen waren bei
Amazon selten, jetzt schafft der Online-Handelsriese
einen Rekord-Quartalsgewinn nach dem anderen.
Vor allem das Cloud-Geschä wächst weiter. Im
zweiten Quartal kletterte der Überschuss im Jahres-
vergleich von 92 auf 857 Millionen Dollar (etwa 774
Mio. Euro). Damit wurde im dritten aufeinanderfol-
genden Quartal eine neue Bestmarke aufgestellt.
Vorstandschef Jeff Bezos schob sich in der „Forbes“-
Reichenliste an Starinvestor Warren Buffet vorbei
auf Platz drei.
Kooperation Axa und Alibaba
Paris (APA/AFP) – „Der französische Versicherungs-
konzern Axa will seine Versicherungen kün ig
auch über den chinesischen Onlinehändler Alibaba
vertreiben. Beide Konzerne schlossen eine weltweite
Partnerscha . Axa will über die Alibaba-Plattformen
unter anderem Zusatzversicherungen für kleine und
mittlere Unternehmen anbieten.
Wirtscha regional
Bioblo Bausteine aus Tulln international ausgezeichnet
Die Bioblo Spielwaren aus Tulln wurde mit
dem bayrischen Ernst-Pelz-Preis zur Förde-
rung der Verwertung von nachwachsenden
Rohstoffen ausgezeichnet. Die in Tulln ent-
wickelten Spiel- und Konstruktionssteine
werden aus einem speziellen Öko-Werk-
stoff mit hohem Holzanteil hergestellt und
verfügen dadurch über besondere optische
und mechanische Eigenscha en.
„Die in Würzburg ausgezeichnete Va-
riante enthält neben rund 55 Prozent
Holzspänen von heimischen Nadelhölzern
einen Anteil an ‚Bio-Kunststoff‘ auf rein
pflanzlicher Basis. Die Bausteine sind somit
gänzlich erdölfrei, CO
2
-neutral und beste-
hen zu 100 Prozent aus nachwachsenden
Rohstoffen“, erklärt Stefan Friedrich, Ge-
schä sführer der Bioblo Spielwaren GmbH.
Bioblo wurde im Vorjahr gegründet.
Seitdem ist das junge Unternehmen im
Technologie- und Forschungszentrum in
Tulln eingemietet. Die Verleihung des
Ernst-Pelz-Preises durch den bayerischen
Landwirtscha sminister Helmut Brunner
fand in der ResidenzWürzburg vor rund 200
geladenen Gästen statt.
Der Ernst-Pelz-Preis ist allerdings nicht
die erste Auszeichnung für das junge Un-
ternehmen aus Tulln: Bereits kurz nach der
Markteinführung erhielt Bioblo den inter-
national ausgeschriebenen „Green Product
Award“ in der Kategorie „Kids“. Bewertet
wurden über 400 Einreichungen aus 21
Ländern anhand der Kriterien Nachhaltig-
keit, Innovationsgrad und Design.
V.l.: Jochen
Pelz (Sohn des
Preissti ers),
Stefan Friedrich
(Bioblo), Mini-
sterialdirigent
Maximilian Gei-
erhos, Hannes
Frech (Bioblo),
Edmund Langer
(Geschä sführer
C.A.R.M.E.N. e.V.).
Foto: Bioblo
Spielwaren GmbH
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