NÖ Wirtschaft vom 30. April 2015 / Folge_18 - page 8

8 · Niederösterreich ·
Nr. 18 · 30.4.2015
Niederösterreichische Wirtscha
Fotografin der Woche:
Simone Frittum
Fotografiert hat Simone Frittum
eigentlich schon immer gerne. Als
Kind waren ihr Fotos persönliche
Schätze, später dann auch Erin-
nerungen. Heute wie damals sind
sie für die seit letztem Jahr als
Berufsfotografin tätige Mistelba-
cherin die beste Möglichkeit, un-
vergessliche Momente nochmals
zu erleben und einzutauchen.
Ihr fotografisches Wissen er-
warb sie im Selbststudium, in
Workshops und durch „learning
by doing“, ständig von ihrer Ka-
mera begleitet. Ermutigt durch
viel positives Feedback aus ihrem
persönlichen Umfeld wagte sie
dann den Schritt in die Selbst-
ständigkeit.
Simone Frittums Vorliebe gilt
der Fotografie von Neugeborenen,
Schwangeren, Kleinkindern und
Familien. Dank unverwechselba-
rem persönlichen Stil sind ihre
Aufnahmen sehr authentisch.
Atmosphäre zu schaffen ist ihr
wichtig. Im heimeligen Studio
mitten in Mistelbach sollen sich
nicht nur ihre kleinen Models,
sondern auch deren Eltern und
Geschwister wohlfühlen.
Mehr Informationen
unter:
Simone Frittum
Fotograf/in
der Woche
„
Serie
Sie sind Berufsfotograf undmöch-
ten sich in der NÖWI präsen-
tieren? Mail an
fotografen@
wknoe.at
, T: 02742/851-19141
Die ganze Serie
zum Nachlesen
und alle
weiteren Infos
finden
Sie im Internet unter:
wko.at/noe/fotografderwoche
„
Interesse?
Besondere Momente, von Simone Frittum für immer festgehalten.
Fotos: Frittum
Das doppelte Revival
Als die Zusammenarbeit zwischen
ihm und seinem Dienstgeber
nicht mehr hinzukriegen war,
machte sich Franz Hauer kur-
zerhand selbstständig und sein
Hobby zum Beruf.
Der passionierte Musik- und
Schallplatten-Liebhaber
hatte
durch seine Tätigkeit genügend
technisches Know-how, seinen
privaten Traum zur Profession
zu machen: Die Optimierung von
Plattenspielern auf „Laufwerke“
wurde bald um den kompletten
Neubau von Laufwerken aus sei-
ner Werkstatt erweitert. Dass er
sich just in der Zeit beruflich neu
erfunden hat, als der schwarze
Vinyl-Rundling sein Comeback
einläutete, passt dem nunmehri-
gen Unternehmer gut ins Konzept.
Seine Methode ist so einleuch-
tend wie seine Massnahmen-Pa-
lette nach oben offen ist: „Das stö-
rendste bei Plattenspielern sind
die Resonanzen. Die schalte ich
weitestgehend aus.“ Das Ergebnis
ist verblüffend: Nicht nur wirken
die wuchtigen Vorzeigemodelle
wie Kunstwerke aus Stein und
Metall, auch die Klangverbes-
serung ist deutlich hörbar. Und
dazu braucht es keine Luxus-
Pressungen mit 180 oder gar 200g
Vinyl pro Schallplatte. Schon der
herkömmliche Tonträger, wie er
bis etwa 1980 üblichwar, bietet ei-
ne beeindruckende Performance.
„Natürlich liefern bessere Ton-
abnehmer-Systeme, Verstärker
oder Lautsprecher auch bessere
Ergebnisse, aber Resonanzen und
Vibrationen direkt bei der Tonab-
nahme, also beim Laufwerk selbst,
weitestgehend zu eliminieren,
ist mindestens genauso wichtig“,
weiß der gebürtige Waldviertler.
Bei der Hörprobe schlägts dann
wirklich dreizehn: Auch bekannte
Musikstücke liefern neue Facet-
ten und „die Bühne geht auf“, wie
es im Fachjargon heißt. Dabei
entsteht der Eindruck, die einzel-
nen Instrumente und Stimmen
akustisch orten zu können. „Nur so
sollte man Musik genießen“, ver-
weist Franz Hauer auf sein Motto:
„Dem Live-Erlebnis so nahe wie
möglich kommen!“
Fotos: zVg
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Hauer Analog, 3834 Pfaffen-
schlag (bei Waidhofen an der
Thaya) 114
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T +43 (0)676 401 3078
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Kontakt
Zwei der Boliden aus der Schmiede von Franz Hauer, im rechten Bild: Tonarm-Details seiner Maßanfertigung.
Franz Hauer interessieren seit je
her Maschinen. Während seiner
Zeit an der Fachschule für Ma-
schinenbau (Mödling) erstand er
auch seine erste Musikanlage,
eine Bang & Olufson Beocenter
1800, die er noch heute besitzt.
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