Nachhaltigkeit in
Österreich und International

Im Mittelpunkt des Konzepts der Nachhaltigkeit steht die Einsicht, dass soziale Verantwortung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und der Schutz der natürlichen Umwelt untrennbar zusammen gehören.

    Nachhaltigkeit & Wirtschaft
     CSR-Austria (Beitrag der Wirtschaft zur Umsetzung der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie)

 

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© Letzte Aktualisierung: 22.11.2004

 

 

 

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Unternehmerische Verantwortung - Corporate Social Responsibility (CSR)

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Position der EU  zum Weltnachhaltigkeitsgipfel

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Entwicklung der EU Nachhaltigkeitsstrategie:
Nachhaltigkeitsstrategie für den Rat von Göteborg (15./16. Juni 2001):

Konsultationspapier der EK - März/April 2001:

Integration von Umwelt und Nachhaltigkeit in die Binnenmarktpolitik - Cardiff-Prozess

Grünbuch für eine Österreichische Nachhaltigkeitsstrategie für den Rat von Göteborg:

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International

 

masib.jpg (2592 Byte)

Masibambane College

Unternehmer tragen zum Aufbau eines "Sustainability Technology Centre" in Johannesburg bei!

Den Weltnachhaltigkeitsgipfel in Johannesburg 26.8-4.9.2002 haben einige österreichische Unternehmen zum Anlass genommen ein Modellprojekt in einem Entwicklungsland zu fördern.

Das Ziel ist die Etablierung der Schule in Orange Farm als "Centre of Excellence" in dem ein gesamtes schulisches Curriculum durchlaufen werden kann. Einer der wesentlichen Punkte ist die Möglichkeit, auch naturwissenschaftliche und technische Fächer zu unterrichten - gerade dieser Bereich wurde während der Apartheit für Schwarze bewusst ausgeklammert.

Da eine naturwissenschaftliche Ausbildung eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau eines Wirtschaftsstandortes ist unterstützen folgende Firmen dieses Projekt:  Agrana, Casinos Austria, Frantschach, Jenbacher, Telekom Austria, Raiffeisen, OMV, Kontrollbank, VA Tech, Kommunalkredit, Lenzing, Siemens, Verbund und Magna Steyr.

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"Österreichs Unternehmer nutzen die Chancen der Nachhaltigkeit"

Vor 10 Jahren hat sich die Welt in Rio zum Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung bekannt.

Darauf aufbauend hat eine Vielzahl von Unternehmen beträchtliche Anstrengungen unternommen, um die Anforderungen dieses Ziels zu präzisieren und umzusetzen. mehr...


Durch die Effizienzsteigerung beim Rohstoff- und Energieverbrauch konnte in vielen Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs innerhalb der letzten 5 Jahre um 20 % erreicht werden. Der Einsatz innovativer Technologien ist in vielen Betrieben Österreichs bereits Standard. Beispielhaft dafür wurde Lenzing Lyocell mit dem European Award for the Environment 2000 ausgezeichnet. Als Beitrag zur Emissionsvermeidung sei die Reduktion der Schwefeldioxidemissionen um 90 % in den letzten 15 Jahren genannt. Mit 350 zertifizierten Betrieben liegt Österreich an der Europaspitze bei der Einführung des EMAS Umwelt-managementsystems. Viele Betriebe weiten dieses System zu einem Nachhaltigkeitsreporting aus, bei dem auch Aspekte wie Arbeitssicherheit, ethische Aspekte und die Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
Laut Statistik Austria werden ca 11 Millionen Euro pro Tag für den Umweltschutz aufgewendet. Die Ökokompetenz von rund 4.000 auf Umweltschutz spezialisierten Mitarbeitern steigt in ganz Österreich stetig an.

Gerade im Bereich der Umwelttechnologien nimmt Österreich weltweit eine bedeutende Rolle ein. Mehr als die Hälfte des einschlägigen Umsatzes von 2,5 Mrd Euro ist dem Export zuzuschreiben. Mit der Erweiterung der EU eröffnet sich ein potentieller Markt von 200 Mrd Euro.

Nachhaltiges Wirtschaften dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern trägt auch dazu bei die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Denn jede Erhöhung der Material- und Energieintensität bedeutet gleichzeitig eine Verbesserung der Produktivität.

Für ein dauerhaftes nachhaltiges Wirtschaften braucht es:

- eine Erhöhung und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit
- faire Rahmenbedingungen
- die Förderung positiver Standortfaktoren
- ein EU-weites und globales Bekenntnis zu den Zielen und Maßnahmen der Nachhaltigkeitspolitik
- praxistaugliche Vorschriften, die nicht nur einen hoheitsrechtlichen Ansatz vertreten, sondern auch in Form von freiwilligen Vereinbarungen die unternehmerische Kreativität in den Vordergrund stellen
- die weitere Stärkung des Umwelt Know-hows, das ein Garant für die bestmögliche Umweltperformance der Betriebe ist

Das übergeordnete Ziel eines nachhaltigen Wirtschaftsstandortes ist es, den Bürgern und den zukünftigen Generationen ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit ausreichenden Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung der sozialen Sicherheit und einer gesunden Umwelt zu sichern, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, einzuschränken.



Ihr Reinhold Mitterlehner
Generalsekretär-Stv. Wirtschaftskammer Österreich

 

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Nachhaltiges Mobilitätsmanagement

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